Drugcom: Quit the Shit - Erfahrungsberichte

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Mein Erfahrungsbericht mit „quit the shit“

danski

Nickname: danski
28 Jahre, weiblich

Cannabiskonsum vor „quit the shit“
Konsumtage in den letzten 30 Tagen: 24
Cannabisabhängigkeit: Ja

Cannabiskonsum nach „quit the shit“
(3 Monate nach Abschluss)
Konsumtage in den letzten 30 Tagen: 6

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich habe starke psychische Probleme bekommen. Depressionen, Ängste und Aggressionen. Ausschlaggebend war allerdings erst der Beginn meiner Therapie. Mein Therapeut sagte, dass entweder nur kiffen oder Therapie geht. Da mir die Therapie sehr wichtig ist, wollte ich aufhören.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Es ist schwierig. Teilweise oder überwiegend rauche ich nicht und das ohne Probleme. Allerdings war ich schon ein paar Mal rückfällig und hatte dann wieder Suchtdruck. Ich mache es mir unnötig schwer. Obwohl ich das Breitsein und den Tag danach nicht gut finde, mache ich es doch.

Inwiefern konnte dir das Programm „quit the shit“ bei deinem Vorhaben helfen?

Es war eine gute Ergänzung zur Therapie. Ich weiß nicht, ob es mir allein geholfen hätte, aber gemeinsam war es gut. Ich fand es sehr vorteilhaft, mich jeden Tag bewusst damit auseinandersetzen zu müssen (Tagebuch). Auch die "Gespräche" waren sehr hilfreich. Ich konnte ehrlich sein und wurde nicht verurteilt, was sonst häufig passiert - oder mir so vorkommt. Immer wurde das Positive hervorgehoben und bewusst gemacht. Das habe ich als sehr große Hilfe empfunden, zumal ich zum negativen Denken neige und sehr häufig unzufrieden mit mir bin.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Wie gesagt Tagebuch und Kontakte zur Beraterin Petra.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger kiffen oder ganz aufhören wollen?

Sich Hilfe zu suchen, einen festen Entschluss zu fassen, einen Hilfeplan für Suchtdruckmomente zu erstellen und Kiffer zu meiden - zusätzlich zu eurem Programm.

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