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Mein Erfahrungsbericht mit „quit the shit“
Nickname: Ex-BBud Cannabiskonsum vor „quit the shit“ Cannabiskonsum nach „quit the shit“ | Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben? Da ich sehr früh mit dem Kiffen begonnen habe und der Konsum mit den Jahren kontinuierlich gestiegen ist, vernachlässigte ich schon früh meine Interessen und Ausbildung. Als ich schließlich immer älter wurde und immer noch nicht wusste, was ich mit meinem weiteren Leben anfangen möchte, beschloss ich einen Schlussstrich zu ziehen um wieder Lebensluft zu tanken. Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein? Seit über 5 Monaten habe ich keinen einzigen Krümel Cannabis konsumiert. Inwiefern konnte dir das Programm „quit the shit“ bei deinem Vorhaben helfen? Durch die Tagebucheinträge konnte man sich gut mit sich selbst auseindersetzen und die eigenen Erfolge Revue passieren lassen. Aber vor allem taten die Rückmeldungen und Ermutigungen meiner Betreuerin psychisch erstaunlich gut. Man hatte wirklich das Gefühl, das man etwas erreicht hat. Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben? Ein Großteil meines Freundeskreis akzeptierte meinen Entschluss, und wir fanden schließlich auch andere gemeinsame Aktivitäten neben dem altbewähren Zeitvertreib. Was empfiehlst du anderen, die auch weniger kiffen oder ganz aufhören wollen? Wenn man den Entschluss gefasst hat und dies wirklich durchziehen möchte, schafft man es auch. Der Cannabisentzug findet in erster Linie im Kopf statt. Auf jeden Fall ist es wichtig, die offenen Zeitlöcher, die vor allem in den ersten Wochen entstehen, mit andere Aktivitäten zu decken. |