Drugcom: Aktuelles: Frühes Rauchen und Trinken geht auf die Knochen

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16.11.2012

Frühes Rauchen und Trinken geht auf die Knochen

Einer aktuellen Studie zufolge haben Mädchen, die schon mit 13 Jahren rauchen und Alkoholtrinken, bereits mit 17 Jahren eine signifikant geringere Knochendichte als abstinente Altersgenossinnen. Dadurch könnte sich das Risiko für Knochenbrüche erhöhen.

Röntgenbild eines Oberarms mit gebrochener Speiche

Bild: emmy-images / istockphoto.com

Die Jugendzeit ist nicht nur eine Phase der körperlichen Veränderungen, viele Jugendlichen probieren auch erstmals Alkohol und Zigaretten. Einer aktuellen Studie zufolge kann sich der frühe Einstieg in den Konsum dieser Substanzen allerdings ungünstig auf die Knochendichte auswirken.

Raquel Lucas und ihr Team von der Universität Porto in Portugal haben dies herausgefunden, indem sie eine Längsschnittstudie mit 731 Mädchen durchführten. Die erste Erhebung fand im Alter von 13 Jahren statt, die zweite mit 17. Die Knochendichte wurde durch Röntgenaufnahmen am Unterarm gemessen, der Konsum von Alkohol und Drogen wurde mittels eines anonymen Fragebogens erfasst. Zusätzlich wurden andere Faktoren mit einbezogen, von denen bekannt ist, dass sie Auswirkungen auf die Knochendichte haben. Dem Forschungsteam zufolge zählen neben der Ernährung vor allem sportlichen Aktivitäten sowie der Eintritt der ersten Regelblutung (Menarche) dazu.

Geringere Knochendichte mit 17 Jahren

Den Ergebnissen nach haben Mädchen, die bereits mit 13 Jahren geraucht und Alkohol getrunken haben, mit 17 Jahren eine signifikant geringere Knochendichte als Teilnehmerinnen, die mit 13 Jahren noch keine Erfahrung mit diesen Substanzen gemacht hatten. Beide Substanzen haben jeweils alleine betrachtet ebenfalls zu einer signifikanten Abnahme der Knochendichte geführt.

Zwar bewegte sich die Knochendichte der untersuchten Mädchen generell noch im Bereich normaler Abweichungen. Die Ergebnisse würden aber deutlich machen, dass der frühe Einstieg in das Rauchen und das Alkoholtrinken langfristige Auswirkungen hat, argumentiert das Forschungsteam. Andere Studien würden zudem darauf hinweisen, dass auch Männer hiervon betroffen sein können. 2008 konnte beispielsweise im Tierversuch nachgewiesen werden, dass durch Rauschtrinken die Knochendichte und Knochenmasse verringert wird.

Problematisch ist eine geringe Knochendichte vor allem für ältere Frauen, da es im Alter generell zu einer Abnahme an Knochenmasse und damit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche kommt. Wenn sich bereits im Jugendalter Defizite in der Knochenstruktur aufbauen, könnte dies später das Risiko für Knochenbrüche weiter erhöhen.

Quelle:
Lucas, R., Fraga, S., Ramos, H. (2012). Early Initiation of Smoking and Alcohol Drinking as a Predictor of Lower Forearm Bone Mineral Density in Late Adolescence: A Cohort Study in Girls. PLoS ONE, 7 (10), e46940. doi:10.1371/journal.pone.0046940.

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