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10.10.2003
Warnhinweise auf Mixgetränke?
Sie schmecken wie Limonade und wirken wie eine Flasche Bier, Alkopops werden die alkoholhaltigen Mixgetränke à la "Smirnoff Ice", "Bacardi Breezer" usw. genannt. Suchtexperten warnen bereits seit einiger Zeit davor, das Abhängigkeitspotential der Alkopops sei nicht zu unterschätzen. Besonders seit die Absatzzahlen der "Spaß-Alkoholika" explosionsartig angestiegen sind. So soll allein die Firma Diageo Deutschland GmbH mit ihrer Marke "Smirnoff Ice" im Geschäftsjahr 2002/2003 eine Umsatzsteigerung von 676% verzeichnet haben.
Um diesem Trend entgegenzuwirken fordert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) nun, dass der Gesetzgeber bei Alkopops die gleichen Maßnahmen anwenden solle wie bei Zigaretten. Das bedeutet: Warnhinweise, Steuererhöhungen und Werbeverbote. Aus Sicht der DHS seien Alkopops die Einstiegsdroge in die Alkoholabhängigkeit, weshalb Warnhinweise wie "Dieses Getränk macht sehr schnell abhängig - fangen Sie gar nicht erst damit an" nötig seien.
Wie denkst du darüber? Sind Warnhinweise sinnvoll? Denkst du an den Alkohol, der in den Alkopops enthalten ist? Im Online-Magazin jetzt der Süddeutschen Zeitung wurde darüber diskutiert. Die Ansichten hierzu sind durchaus kontrovers.


