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10.06.2005
Erfolge von Tabaksteuererhöhung und Nichtraucher-Kampagnen
Seit Januar 2002 sind Zigarettenpackungen im Zuge der Tabaksteuererhöhungen um fast 1,20 € teurer geworden. Noch dieses Jahr im September soll laut Gesundheitsreform die nächste Erhöhung um 1,2 Cent pro Zigarette greifen.
Gesundheitspolitisch sind die Konsequenzen durchweg positiv. Laut einer aktuellen Studie haben allein nach der letzten Tabaksteuererhöhung im Dezember 2004 7,5 Prozent der Raucher mit dem Rauchen aufgehört. Nach der vorletzten Erhöhung im März 2004 waren es sogar 7,9 Prozent.
Auch bei Jugendlichen wirken die steigenden Preise abschreckend. Seit 2001 ist die Zahl der jugendlichen Raucher von 28 Prozent auf 20 Prozent im Jahr 2005 gesunken. „Rauchen wird zunehmend uncool bei Minderjährigen. Dies ist auch ein Erfolg der speziell für Jugendliche entwickelten Nichtraucher-Kampagne und der Initiative für rauchfreie Schulen, die wir mit angestoßen haben. Nichtrauchen soll in Deutschland der Normalfall werden“, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Frau Caspers-Merk.
Die jüngste Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist das „rauchfrei“-Ausstiegsprogramm. Das Online-Angebot zur Nikotinentwöhnung unterstützt aufhörwillige Raucherinnen und Raucher und begleitet sie mit wertvollen Tipps von der Vorbereitungsphase bis zu den ersten rauchfreien Wochen.
Zum Ausstiegsprogramm: www.rauch-frei.info/programm
Quellen:
Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums
Evaluation der Tabaksteuererhöhung
Pressemiiteilung der BZgA


