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21.04.2005
Sprunghafter Anstieg von Drogendelikten im Straßenverkehr
Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte besorgniserregende Zahlen: Innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren hat sich die Zahl der Drogendelikte auf deutschen Straßen verachtfacht.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sind allein im letzten Jahr 24.700 Drogendelikte registriert worden. Die Verkehrssünder befanden sich unter dem Einfluss von Cannabis, Heroin, Amphetaminen oder anderen Rauschmitteln, Alkoholdelikte wurden hierbei nicht berücksichtigt. Der Anstieg der Drogendelikte im Straßenverkehr bedeutet eine achtfache Zunahme seit dem Jahr 1999. Damals wurde in 2.800 Fällen das Fahren unter Drogeneinfluss festgestellt.
Die Gesetzeslage sieht vor, dass jegliches Fahren unter Drogeneinfluss strafrechtlich verfolgt wird. Besonders hart trifft es Fahrer, die durch ihren Drogenkonsum den Straßenverkehr gefährden. Meist wird der Führerschein entzogen. In minder schweren Fällen kann es bei einer Ordnungswidrigkeit bleiben.
Zu dem Anstieg der Registrierung von Drogendelikten im Straßenverkehr können auch die bessere Nachweisbarkeit durch Schnelltests und verstärkte Polizeikontrollen geführt haben.


