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Risiken durch Amphetaminkonsum in der Schwangerschaft
Nach gegenwärtiger Kenntnislage muss davon ausgegangen werden, dass Amphetamin und Methamphetamin eine schädigende Wirkung auf das werdende Kind haben können. Studien weisen darauf hin, dass Schwangere bei Amphetaminkonsum ein erhöhtes Risiko für Früh- und Fehlgeburten haben.
Problematisch ist dabei auch die Tatsache, dass Amphetamine den Hunger dämpfen und die Blutgefäße sich verengen, was dazu führt, dass der Blutfluss zur Plazenta reduziert wird. Die Plazenta versorgt das Ungeborene mit Nährstoffen. Die Folge ist ein höheres Risiko für Früh- und Fehlgeburten sowie ein geringeres Geburtsgewicht der Babys.
Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft Amphetamine konsumieren, haben zudem ein höheres Risiko für körperliche Anomalien. Folgendes wurde beobachtet:
- kleiner Kopfumfang
- Augenprobleme
- Gaumen und Hasenscharte
- verzögerte motorische Entwicklung
- Defekte an den Gliedmaßen
- Hirnveränderungen, mit einem erhöhten Risiko für Hirnblutungen
- Herzanomalien
Zudem liegen Hinweise vor, dass Methamphetamin das Erbgut des ungeborenen Kindes schädigt.
Empfehlung: Da von schädlichen Einflüssen durch Amphetamine auf das werdende Kind auszugehen ist, sollten schwangere Frauen auf den Konsum dieser Substanzen verzichten.


