Drugcom: Aktuelles: Früheinsteiger schlafen schlechter

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > früheinsteiger schlafen schlechter

31.10.2014

Früheinsteiger schlafen schlechter

Wer schon vor dem Alter von 15 Jahren in den Cannabiskonsum einsteigt, erhöht die Wahrscheinlichkeit für Schlafstörungen als Erwachsener.

Mann reibt sich die Augen

Bild: viktormatic / photocase.com

Guter Schlaf ist wichtig. Wer ausgeruht ist, kann sich besser konzentrieren und ist leistungsfähiger. Wer schlecht schläft, fühlt sich hingegen am Tage oft müde. Der frühe Einstieg in den Cannabiskonsum kann womöglich dazu führen, dass die Schlafqualität als Erwachsener schlechter ist, als bei Personen, die nicht kiffen oder sehr viel später angefangen haben, Cannabis zu konsumieren.

Doppelt so hohes Risiko

Ein Forschungsteam der University of Pennsylvania hat über 1.800 Erwachsene im Alter zwischen 20 und 59 Jahren zu ihren Schlafgewohnheiten befragt. Die Ergebnisse machen deutlich: Cannabiskonsum erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Personen schlechter einschlafen, Probleme habe durchzuschlafen und sich am Tage entsprechend müde fühlen.

Den stärksten Zusammenhang fand das Forschungsteam für den frühen Einstieg. Wer vor dem Alter von 15 Jahren angefangen hat zu kiffen, hat ein doppelt so hohes Risiko für Schlafprobleme im Erwachsenenalter. „Am meisten überrascht hat uns das Ergebnis, dass es einen starken Zusammenhang gibt mit dem Alter des Erstkonsums, unabhängig davon, wie oft die Personen aktuell Marihuana konsumieren“, erläutert Jilesh Chheda, Erstautor der Studie.

Keine Aussage über Ursache

Die Studie lässt aber keine Aussagen darüber zu, ob der frühe Einstieg auch ursächlich mit den Schlafproblemen in Zusammenhang steht. Denkbar sei, dass andere Stressfaktoren sowohl mit der Schlaflosigkeit als auch mit dem Cannabiskonsum in Zusammenhang stehen. Schlaflosigkeit könne auch ein Grund dafür sein, warum jemand Cannabis konsumiert. Denn viele Konsumierende nutzen die Wirkung von Cannabis zum Einschlafen, manche sogar täglich. Allerdings erhöhen Konsumierende damit auch das Risiko für Schlafstörungen im Entzug.

Quellen:

0 Kommentare

Um Kommentare schreiben zu können, muss du dich anmelden oder registrieren.


Weiteres zum Thema auf drugcom.de

News

Topthemen

weitere verwandte Artikel

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.