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02.02.2018

Nichtrauchende werden als attraktiver eingeschätzt

Bekannt ist, dass die Haut von Raucherinnen und Rauchern vorzeitig altert. Eine Studie mit Zwillingen zeigt auf, dass offenkundig auch die Attraktivität unter dem Rauchen leidet.

Lachende Zwillinge (junge Männer) zeigen gegenseitig mit dem Finger aufeinander

Bild: vbaleha / Fotolia.com

Sie sind meist jung, gut drauf und sehen blendend aus. In der Tabakwerbung wird uns in der Regel ein positives Bild von Raucherinnen und Rauchern vermittelt. Doch Tatsache ist: Tabakrauch enthält jede Menge Giftstoffe. Dadurch werden nicht nur die inneren Organe geschädigt. Auch die Haut altert vorzeitig. Eine aktuelle Studie konnte nun nachweisen, dass andere Menschen schon am Gesicht erkennen können, ob eine Person langjährig geraucht hat oder nicht.

Für ihre Studie hat das britische Forschungsteam Fotos von drei männlichen und 20 weiblichen Zwillingspaaren verwendet, von denen ein Zwilling raucht und der andere nicht. Die Zwillinge waren im Schnitt 57 Jahre alt.

Zwillinge haben aus Sicht der Forschung den Vorteil, dass sie sich aufgrund weitgehend identischer Gene sehr ähnlich sehen. Über die Jahre können jedoch individuelle Gewohnheiten wie beispielsweise häufiges Sonnenbaden, starker Alkoholkonsum oder eben das Rauchverhalten Spuren im äußeren Erscheinungsbild hinterlassen. Die zu untersuchenden Fragen waren: (1) Können Außenstehende allein am Gesicht erkennen, wer von den Zwillingen raucht und (2) schlägt sich das Rauchen in der Bewertung der Attraktivität nieder?

Bildung prototypischer Gesichter

Da Gesichter auf Fotos schon durch kleine Veränderungen in der Mimik oder der Lichtverhältnisse anders wirken können, hat das Team mit Hilfe einer speziellen Software zusätzlich so genannte Prototypen entwickelt. Es wurde je ein weibliches und ein männliches Zwillingspaar entworfen, von denen ein Zwilling geraucht hat und der andere Nichtraucher war. Grundlage für die Bildung von Prototypen waren die Fotos der rauchenden und nichtrauchenden Zwillinge.

Zur Klärung der ersten Fragestellung wurden 590 Versuchspersonen gebeten einzuschätzen, welcher Zwilling eines Paares raucht und welcher nicht raucht. Eine weitere Gruppe von 580 Teilnehmenden sollte angeben, welchen Zwilling sie attraktiver finden.

Während sich bei den Originalfotos keine klare Tendenz bei den Bewertungen abgezeichnet hat, war das Ergebnis auf Grundlage der Prototypen eindeutig: Der rauchende Zwilling wurde nicht nur mehrheitlich als Raucherin bzw. als Raucher identifiziert, der nichtrauchende Part eines Zwillingspärchens wurde in den meisten Fällen auch als attraktiver eingeschätzt.


Quelle:
Skinner, A. L., Woods, A., Stone, C. J., Penton-Voak, I. & Munafò, M. R. (2017). Smoking status attractiveness among exemplar and prototypical identical twins discordant for smoking. Royal Society Open Science, 4, 161076.

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