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Drugcom: Archiv: Konsumenten von Amphetaminen häufiger impotent

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News-Archiv


Archiv Jahr 2015


28.08.2015

Konsumenten von Amphetaminen häufiger impotent

Es gibt Männer, die nehmen Amphetamine wie Speed oder Crystal Meth, weil sie sich ein intensiveres Erleben beim Sex davon versprechen. Doch für manche von ihnen geht der Schuss nach hinten los.

Mann in Anzug hält seine Hände schützend vor seine Genitalien

Bild: BunnyHollywood / istockphoto.com

Die Gründe für Drogenkonsum sind sicherlich vielfältig. Die Einen wollen sich „wegschießen“, Andere suchen die Ekstase. Wer Stimulanzien wie Methamphetamin oder Amphetamin konsumiert, sucht wohl eher letzteres. So konsumieren manche Männer Amphetamine, um ihr Sexleben aufzupeppen, beispielsweise um die Zeit bis zur Ejakulation zu verlängern, damit sie länger „können“, oder sie wollen einen intensiveren Orgasmus erleben. Doch nicht immer bekommt der Mann das, was er sich erhofft hat.

Ein Forschungsteam aus Taiwan hat 1.159 Männer, die Amphetamine, aber keine weiteren Drogen konsumierten, zu ihrem Sexualleben befragt. Zwischen Amphetamin und Methamphetamin, das auch als Crystal Meth bekannt ist, wurde in der Studie nicht unterschieden. Die Angaben der im Schnitt 32 Jahre alten Männer wurden mit denen einer gleichaltrigen Kontrollgruppe verglichen, die keine Amphetamine konsumierte.

Risiko für Impotenz verdoppelt

Was auffiel: Der Amphetaminkonsum wirkt sich sehr unterschiedlich auf die Befragten aus. Die eine Hälfte der Männer gab an, weder eine Beeinträchtigung noch eine Verbesserung der Performance im Bett zu spüren. Die andere Hälfte berichtete sowohl von positiven als auch von negativen Auswirkungen. Häufigere Erektionsstörungen und ein nicht zufriedenstellendes Sexleben wurden ebenso genannt wie intensivere Orgasmen und eine längere Zeit bis zur Ejakulation.

Der Vergleich mit der Kontrollgruppe brachte jedoch einen klar negativen Effekt zum Vorschein. Während 29 Prozent der Konsumenten unter erektiler Dysfunktion litten, auch bekannt als Impotenz, traf dies nur auf 12 Prozent der Männer ohne Amphetaminkonsum zu. Nach Bereinigung der Ergebnisse durch andere Faktoren, die ebenfalls die Potenz beeinflussen, litten immer noch doppelt so viele Männer mit Amphetaminkonsum unter Impotenz wie die drogenabstinente Kontrollgruppe.

Allerdings ist nicht geklärt, ob Impotenz tatsächlich ursächlich durch Amphetamin erzeugt wird oder ob Männer mit Potenzproblemen generell stärker zum Konsum von Amphetaminen neigen. Festzuhalten ist aber, dass der Konsum von Speed und Crystal mit höherer Wahrscheinlichkeit mit Impotenz in Zusammenhang steht.

Quelle:
Chou, N.-H., Huang, Y.-J. & Jiann, B.-P. (2015). The Impact of Illicit Use of Amphetamine on Male Sexual Functions. Journal of Sexual Medicine, DOI: 10.1111/jsm.12926.

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