Drugcom: Archiv: Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Shisha-Rauchen

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News-Archiv


Archiv Jahr 2017


01.12.2017

Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Shisha-Rauchen

Man kann es weder riechen, sehen noch schmecken. Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das der Mensch erst dann bemerkt, wenn es schon zu spät sein kann. Jüngst hat die Universitätsklinik Düsseldorf auf das Risiko einer Kohlenmonoxid-Vergiftung durch das Shisha-Rauchen hingewiesen.

Mann mit Kapuzenpulli raucht Shisha vor dunklen Hintergrund

Bild: puhimec / Fotolia.com

Ein Holzkohlengrill in geschlossenen Räumen? Den meisten Menschen dürfte einleuchten, dass das keine gute Idee ist. Doch beim Shisha-Rauchen scheint das Risikobewusstsein nicht in der gleichen Weise Alarm zu schlagen. Shishas sind Wasserpfeifen, die eine Art Schwelbrand erzeugen, weil sie Tabak durch glühende Holzkohle erhitzen. Bei der Verbrennung von Kohle entstehen jedoch erhebliche Mengen Kohlenmonoxid.

Wird die Shisha in schlecht belüfteten Räumen geraucht, kann die Konzentration an Kohlenmonoxid gefährlich ansteigen. Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos. Unser Körper zeigt keine Abwehrreaktionen wie brennende Augen oder Brechreiz. Anzeichen können Kopfschmerzen, Schwindel oder Atemnot sein. Bei Verdacht sollte der Raum umgehend verlassen und die Feuerwehr verständigt werden. Kohlenmonoxid gilt als sehr gefährlich, weil bereits wenige Atemzüge zur Bewusstlosigkeit führen können.

Vergiftungssymptome werden oft nicht erkannt

Gefährlich ist Kohlenmonoxid, weil es Sauerstoff an den roten Blutkörperchen verdrängt. Im schlimmsten Falle führt dies zum Ersticken. Wer sich nach dem Shisha-Rauchen benommen fühlt oder mit Übelkeit reagiert, sollte daher nicht den Fehler machen, diese Wirkung auf die Stärke des Tabaks zurückzuführen, warnt das Universitätsklinikum Düsseldorf. Viele Betroffenen erkennen erste Vergiftungserscheinungen aber nicht als Folge von Kohlenmonoxid.

Aufgrund einer Zunahme an Kohlenmonoxid-Vergiftungen rät die Klinik zu mehr Wachsamkeit. 2017 wurden bereits 40 Vergiftungsfälle in einer speziellen Druckkammer behandelt. Bei der hyperbaren Sauerstofftherapie wird reiner Sauerstoff unter Überdruck verabreicht, um das Kohlenmonoxid aus dem roten Blutfarbstoff und lebenswichtigen Organgeweben zu verdrängen.

Unbehandelt können sich Spätschäden einstellen. Noch Tage bis Wochen nach einer vermeintlich leichten Kohlenmonoxid-Vergiftung wurden Folgeschäden an Herz und Nervensystem beobachtet.


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