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Drugcom: Archiv: Rauschtrinken mindert Chance auf Vollzeitjob nach Studium

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News-Archiv


Archiv Jahr 2017


08.12.2017

Rauschtrinken mindert Chance auf Vollzeitjob nach Studium

Häufiges Rauschtrinken kann die Chancen auf einen schnellen Übergang vom Studium in eine Vollzeitbeschäftigung schmälern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Befragung von Studierenden US-amerikanischer Colleges hin.

Mann hält sich schmerzverzerrt den Kopf, im Vordergrund leere Bierflaschen

Bild: Michael Traitov / Fotolia.com

Einen gut bezahlten Vollzeitjob, das streben wohl die meisten Studierenden nach Abschluss ihres Studiums an. Gute Leistungen können da nicht schaden. Wer aber während des Studiums zu oft zu tief ins Glas schaut, könnte seine Chancen auf einen guten Job verringern. Das zumindest legen die Ergebnisse einer Forschungsgruppe um Studienleiter Peter Bamberger nahe.

In der Studie wurden 827 Studierende verschiedener Colleges in den USA online zu ihren Konsumgewohnheiten befragt. Die Studierenden standen kurz vor ihrem Abschluss. Einen Monat nach ihrem College-Abschluss wurden die Studierenden erneut befragt.

Hälfte findet Vollzeitbeschäftigung

Mit 47 Prozent ist es knapp der Hälfte der Studierenden gelungen, nahtlos ins Berufsleben überzugehen. Sie haben einen oder mehrere Jobs ergattern können, die eine Beschäftigung von mindestens 35 Arbeitsstunden pro Woche umfassen.

Bei der Frage, ob Alkohol Einfluss hat auf die Jobsuche, schaute das Team zunächst auf den durchschnittlichen Alkoholkonsum des letzten Monats. Hier zeigte sich kein statistisch bedeutsamer Zusammenhang. Wurde jedoch die Häufigkeit des Rauschtrinkens betrachtet, ergab sich ein anderes Bild: Das Forschungsteam hat errechnet, dass eine Episode Rauschtrinken pro Monat die Chancen auf eine Vollbeschäftigung um etwa 1,4 Prozent schmälert.

10 Prozent geringere Chance bei regelmäßigem Rauschtrinken

Das klingt zwar erst einmal nach nicht viel. Studierende, die im Befragungsmonat Rauschtrinken betrieben haben, taten dies im Schnitt aber 6,6-mal, also regelmäßig ein- bis zweimal pro Wochenende. Dieses Trinkverhalten senkte die Chance auf einen Job um etwa 10 Prozent. Von Rauschtrinken wird gesprochen, wenn Männer mindestens fünf und Frauen vier oder mehr alkoholische Getränke innerhalb von zwei Stunden trinken.

Wie erklärt sich der Einfluss des Rauschtrinkens? Das Forschungsteam argumentiert, dass eine gewisse Disziplin bei der Jobsuche wichtig sei, wie die Recherche möglicher Arbeitgeber oder das Schreiben von Bewerbungen. Alkohol oder vielmehr die Nachwehen von zu viel Alkohol würden vermutlich einen negativen Einfluss auf den Elan haben, der in die Jobsuche investiert wird. Zudem wirke sich Alkohol negativ auf die kognitive Leistungsfähigkeit aus, was die Qualität der Bewerbungen mindern könnte.

Quellen:

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