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Drugcom: Archiv: Insulinmissbrauch unter Bodybuildern

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News-Archiv


Archiv Jahr 2003


06.08.2003

Insulinmissbrauch unter Bodybuildern

In Bodybuilder-Kreisen könnte der Missbrauch von Insulin weiter verbreitet sein als bisher angenommen. Im Fachmagazin British Journal of Sports Medicine (Bd. 37, S. 356) wird vor den möglicherweise tödlichen Folgen gewarnt.

Die Mediziner Richard Lynch und Phil Evans wurden hellhörig als ein gesunder junger Bodybuilder zugab, regelmäßig Insulin in Kombination mit Steroiden einzunehmen, um seine Muskelmasse zu verbessern. Richard Lynch hatte den Bodybuilder behandelt, nachdem er zuvor bewusstlos vorgefunden wurde: "Die Symptome sind ähnlich einer Hypoglykämie, einer gefährlichen Unterzuckerung", so der Mediziner.

Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das normalen Zucker in Glykogen umwandelt. Glykogen ist der "Treibstoff" der Muskeln. Durch die gleichzeitige Einnahme von Insulin und zuckerhaltigen Lebensmitteln wird der Glykogen-Speicher der Muskeln erhöht, wodurch sich Bodybuilder eine höhere Leistungsfähigkeit versprechen. Von Medizinern wird allerdings angezweifelt, ob es dabei tatsächlich zu einer Leistungssteigerung kommt. Insulin steht zwar auf der Liste verbotener Doping-Präparate, bislang wird jedoch nicht routinemäßig darauf gestestet.

Für Diabetiker ist die künstliche Insulin-Zufuhr lebensnotwendig, da ihr Körper kein oder nicht genügend eigenes Insulin produziert. Sie messen ihren Blutzuckerspiegel allerdings regelmäßig, um die Insulin-Zufuhr bzw. die Zuckeraufnahme entsprechend anzupassen. Wie gefährlich künstlich zugeführtes Insulin bei Nicht-Diabetikern sein kann, zeigt der Fall des jungen Bodybuilders.

Quellen:

news.bbc.co.uk
www.pressetext.de

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