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Drugcom: Archiv: Alkohol schon in geringen Mengen schädlich

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News-Archiv


Archiv Jahr 2003


10.12.2003

Alkohol schon in geringen Mengen schädlich

Ein Glas Rotwein am Tag, so denken viele, sei gesund. Tatsächlich haben wissenschaftliche Untersuchungen Hinweise auf eine herzinfarktvorbeugende Wirkung des Alkohol erbringen können. Doch eine aktuelle Studie bringt die angeblich gesundheitsförderliche Wirkung kleiner Mengen Alkohol ins wanken: Schon ein Glas Alkohol täglich könne Nervenzellen schädigen.

Dass Alkohol Hirnschädigungen verursacht, ist bereits lange bekannt, die Ursache dafür lag jedoch bislang im Dunkeln. Mediziner der Psychiatrischen Universitätsklinik in Erlangen haben nun erstmals einen Zusammenhang zwischen alkoholismusbedingtem Hirnschwund (Hirnatrophie) und der Aminosäure Homocystein aufzeigen können.

"Das Homocystein wirkt im Hirn als falscher Botenstoff und schädigt dadurch die Nervenzellen", erklärt der Leiter der Forschungsgruppe Dr. Stefan Bleich. Je regelmäßiger der Alkoholkonsum sei und je größer die getrunkene Menge, desto höher sei auch der Homocysteinspiegel. Die Art des alkoholischen Getränks hingegen habe ebenso wenig Einfluss auf die Konzentration der schädlichen Aminosäure wie ein einzelner Rausch.

"Die Ergebnisse meiner Arbeitsgruppe", so Bleich, "widerlegen die Mär vom täglichen Glas Rotwein, das der Gesundheit zuträglich ist. Regelmäßig getrunken, sind auf Dauer auch geringe Mengen Alkohol schädlich." Gedächtnisstörungen und Hirnleistungsabbau seien die Folge. Die Schädigung der Hirnzellen setze ein, wenn der Alkoholspiegel sinke. Besonders bei alkoholkranken Menschen bewirke dies einen immer wiederkehrenden Angriff auf die Nervenzellen im Gehirn. Der Extremfall trete beim Alkoholentzug ein und könne in den ersten Tagen zu epileptischen Anfällen führen.

Die Aminosäure Homocystein entsteht als Zwischenprodukt beim Abbau von Methionin, einem lebenswichtigen Eiweißbaustein. Ist der Folgeabbau gestört, steigt der Homocysteinspiegel an. Ursachen für solche Störungen sind neben Vitaminmangel auch Medikamenteneinnahme, erhöhter Kaffeegenuss und eben regelmäßiger, gesteigerter Alkoholkonsum.

Quelle:

Universität Erlangen
www.healthandage.com

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