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Drugcom: Archiv: Kleine Menge mit großer Wirkung

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News-Archiv


Archiv Jahr 2003


17.10.2003

Kleine Menge mit großer Wirkung

Bereits ein alkoholisches Getränk zum Mittag soll nach den Ergebnissen einer britischen Forschergruppe die Fahrtüchtigkeit am Nachmittag deutlich beeinträchtigen.

Bekannt ist, dass sich am Nachmittag bei vielen Menschen Müdigkeit einstellt, wodurch sich die Aufmerksamkeit verringert. Dieser Effekt ist umso stärker, je weniger man in der Nacht zuvor geschlafen hat. Im Straßenverkehr kann dies fatale Folgen haben. So werden in Großbritannien 10% aller Straßenunfälle auf die Müdigkeit der Fahrer zurückgeführt.

Mediziner am Schlafforschungszentrum der Londoner Loughborough University testeten nun den Einfluss von Müdigkeit und Alkohol auf die Aufmerksamkeit von zwölf 20- bis 26-jährigen Männern in einem Fahrsimulator. Diese Altersgruppe ist besonders häufig in Unfälle verwickelt. Die eine Hälfte der Männer durfte normal schlafen, bei der anderen Hälfte wurde die nächtliche Ruhe gestört. Vor dem Fahrtest tranken die Testteilnehmer entweder ein alkoholisches oder ein nicht-alkoholisches Getränk. Keiner wusste genau, was er getrunken hatte. Die Menge Alkohol war jedoch so gering, dass die Probanden einen Atemtest - wie ihn die Polizei durchführt - bestanden hätten.

Sowohl die unausgeschlafenen Männer als auch die Teilnehmer der Alkoholgruppe verursachten mehr Unfälle im Fahrsimulator und kamen deutlich häufiger von der virtuellen Fahrbahn ab als Personen, die normal geschlafen oder keinen Alkohol getrunken hatten. Die Fahrleistungen verschlechterten sich besonders bei den Männern, die zuvor unwissentlich Alkohol getrunken und schlecht geschlafen hatten.

Aufgrund der Ergebnisse warnen die Forscher davor, den Einfluss von Alkohol - auch geringer Mengen - zu unterschätzen. Bedenkenswert ist vor allem, dass die Männer der Alkohol-Gruppe berichteten, keinerlei Wirkung verspürt zu haben.

Quelle:

Horne, J. A., Reyner, L. A. & Barrett, P. R. (2003). Driving impairment due to sleepiness is exacerbated by low alcohol intake. Occupational & Environmental Medicine, 60, 689-692.

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