Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drugcom: Archiv: Präsident der Bundesärztekammer warnt vor Alcopops

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > archiv > 2004 > präsident der bundesärztekammer warnt vor alcopops

News-Archiv


Archiv Jahr 2004


25.02.2004

Präsident der Bundesärztekammer warnt vor Alcopops

Bereits im November 2003 hatte die Bundesdrogenbeauftragte Marion Caspers-Merk angekündigt, eine Steuererhöhung auf Alcopops zu prüfen, um den Konsum unter Jugendlichen einzudämmen. Unterstützung erhält sie nun vom Präsidenten der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe.

Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge gehören die extrem süßen und stark alkoholhaltigen Mixgetränke in der Gruppe der 14- bis 17-Jährigen zu den beliebtesten alkoholischen Getränken. "Dieser Trend zur Alkoholisierung junger Menschen macht uns große Sorgen. Je früher Kinder und Jugendliche damit beginnen Alkohol zu trinken, desto leichter werden sie abhängig", warnt Hoppe. "Ein frühes Einstiegsalter führt zu besonders gravierenden Folgeschäden und macht die Entwöhnung umso schwieriger."

Der Ärztepräsident fordert den Handel zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den alkoholischen Mixgetränken auf. "Es kann nicht angehen, dass Alcopops im Regal neben Saft und Limonade platziert werden. Dies signalisiert, dass die alkoholhaltigen Limonaden harmlos oder gar gesund seien", so Hoppe. Der Handel dürfe das positive Image, das die Alcopops durch gezielte Werbung und niedrige Preise ohnehin schon bei Jugendlichen haben, nicht noch unterstützen.

Hoppe appelliert deshalb an die Bundesregierung, sich ein Beispiel an Frankreich zu nehmen. Hier wurde 1997 eine Zusatzsteuer eingeführt, durch die sich der Endverkaufspreis der Spirituosen-Mixgetränke verdoppelt hat. Dies hat den Markt für Alcopops nahezu zusammenbrechen lassen.

Quelle:

Pressemitteilung der Bundesärztekammer

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.