Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drugcom: Archiv: Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > archiv > 2004 > zappelphilipp-syndrom durch rauchen in der schwangerschaft

News-Archiv


Archiv Jahr 2004


25.02.2004

Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft

Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft kann den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge als eigenständiger Risikofaktor für das so genannte Zappelphilipp-Syndrom angesehen werden.

Die schädlichen Auswirkungen von Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft sind durch viele Studien hinreichend belegt. So erhöhen rauchende Schwangere das Risiko für Früh-, Fehl- und Totgeburten. Neugeborene wiegen durchschnittlich 200 g weniger und sterben bis zu 50-mal häufiger am plötzlichen Kindstod.

In der vom Suchtforschungsverband Baden Württemberg durchgeführten Studie wurden Belege dafür erbracht, dass Zigarettenrauchen während der Schwangerschaft auch psychische Folgen für die Kinder habe. Die Ergebnisse basieren auf einer Längsschnittstudie, in der 362 Kinder von der Geburt bis zur späten Kindheit in ihrer Entwicklung begleitet wurden.

Bei Kindern rauchender Mütter würden sich demnach bis zu viermal häufiger Verhaltensauffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zeigen - drei Leitsymptome der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) auch Zappelphilipp-Syndrom genannt. Zudem würden die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten haben.

"Dabei war es relativ unerheblich, wie viel die Mütter geraucht hatten", erläutert Professor Karl Mann vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, "das ging quer durch alle Gruppen." Die Studie würde nach Aussagen von Professor Mann genug Aussagekraft haben, um erstmals sagen zu können, dass das Rauchen ein unabhängiger ADHS-Risikofaktor sei, da auch die Einflüsse des Passivrauchens in die Analysen eingingen.

Infos und Aufhörtipps zum Thema Rauchen:
www.rauch-frei.info
www.rauchfrei-kampagne.de

Quellen:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
www.aerztezeitung.de
www.schwangerschaft.de

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.