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Drugcom: Archiv: Zahl der HIV-Neuinfektionen in Europa verdoppelt

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News-Archiv


Archiv Jahr 2005


05.12.2005

Zahl der HIV-Neuinfektionen in Europa verdoppelt

Laut UN-Aids-Bericht ist die Zahl der mit HIV infizierten Menschen seit 2003 weltweit um 7,5 Prozent auf 40,3 Millionen gestiegen. Allein in diesem Jahr werden sich 4,9 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus infizieren. Das bedeutet, dass sich pro Minute weltweit durchschnittlich zehn Personen mit dem tödlichen Virus anstecken. Aids wird in diesem Jahr 3,1 Millionen Todesopfer auf der ganzen Welt fordern. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

In Europa hat sich die Zahl der HIV-Neuinfektionen seit 1996 verdoppelt. Dieser Anstieg ist auch in Deutschland bemerkbar. Die HIV-Neudiagnosen sind im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bundesweit um 20 Prozent gestiegen. Sven Christian Finke, Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe, macht dafür die Zurückdrängung von Aids in der öffentlichen Wahrnehmung verantwortlich: „Neben anderen Faktoren könnten das Verschwinden von Aids aus den Medien oder die Vorstellung, dass HIV und Aids keine Gefahr mehr darstellen - geschürt auch durch verharmlosende Werbung der Pharmaindustrie - zu einem veränderten Risikoverhalten beigetragen haben“. Tatsächlich betrachtet heute nur noch ein Drittel der Deutschen Aids als eine der gefährlichsten Krankheiten. Vor zehn Jahren waren das noch 60 Prozent.

Aus diesem Grund wird eine verstärkte Aufklärung gefordert: „Auch in Deutschland ist es höchste Zeit, wieder das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren von HIV/Aids zu schärfen und die öffentliche Aufklärung zu stärken“, erklärt Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die höchsten Steigerungsraten der Neuinfektionen mit dem Virus weisen Osteuropa und Zentralasien auf. Die häufigste Ursache ist die gemeinsame Nutzung von Injektionsbesteck für den intravenösen Drogenkonsum. Weniger als zehn Prozent der Heroin-Konsumenten haben Zugang zu sterilem Spritzbesteck.

Quellen:
Pressemitteilung der BZgA (1)
Pressemitteilung der BZgA (2)
Ärzte Zeitung
New Scientist

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