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Drugcom: Archiv: Alkohol genauso gefährlich wie Rauchen

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News-Archiv


Archiv Jahr 2005


15.02.2005

Alkohol genauso gefährlich wie Rauchen

Alkohol fordert weltweit fast genauso viele Todesopfer und gesundheitliche Belastungen wie Tabak. Eine internationale Studie ermittelte, dass rund 4 Prozent der weltweiten Belastung durch Krankheiten auf Alkohol zurückzuführen sind. Das Rauchen wird für 4,1 Prozent verantwortlich gemacht.

In der umfassenden Analyse wurden unter anderem Krebserkrankungen, Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Zirrhosen [Link druglex" title="externer Link" class="linkext" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="der Link wird in einem neuen Fenster geöffnet"> berücksichtigt. Außerdem wurde die Rolle von Alkohol bei Autounfällen, Ertrinken, Stürzen und Vergiftungen behandelt sowie wie der Zusammenhang von Alkohol mit selbst verursachten Verletzungen und Morden. „Alkohol steht ursächlich mit mehr als 60 verschiedenen Leiden in Verbindung“, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin „The Lancet“.

Das Team bewertete die Ergebnisse im Hinblick auf den Umgang der internationalen Politik mit Alkohol. Es wird kritisiert, dass sich die Regierungen nicht an den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wirksamkeit von Alkohol-Kontrollmaßnahmen orientieren. Die Forscher betonen, dass schon geringfügige Preiserhöhungen und eine Eingrenzung des Zeitraumes, in dem Alkohol ausgeschenkt und verkauft werden kann, deutliche positive Effekte haben würde. Am Beispiel Großbritannien schätzen die Forscher, dass eine Preiserhöhung um 10 Prozent die Zahl der Alkoholtoten um etwa 30 Prozent reduzieren könne.

Robin Room, einer der leitenden Wissenschaftler, sagt dazu: „In einer globalisierten Welt mit gemeinsamen Märkten und Handelsabkommen ist die Alkoholpolitik nicht länger nur eine nationale oder regionale Angelegenheit.“ Die Mediziner fordern daher ein internationales Alkohol-Abkommen nach dem Vorbild der Anti-Tabakkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Quellen:

Pressemitteilung "The Lancet"
Pressetext
Spiegel Online

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