Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drugcom: Archiv: Das Gen „Hangover“ bestimmt Alkoholtoleranz

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > archiv > 2005 > das gen „hangover“ bestimmt alkoholtoleranz

News-Archiv


Archiv Jahr 2005


25.08.2005

Das Gen „Hangover“ bestimmt Alkoholtoleranz

In einer deutsch-amerikanischen Studie wurde bei der Fruchtfliege ein Gen namens „Hangover“ entdeckt, was im deutschen übersetzt „Kater“ bedeutet. Das Gen steuert die Alkoholtoleranz und könnte möglicherweise helfen, einige Fälle von Alkoholismus zu erklären und eventuell sogar zu behandeln.

Alkoholtoleranz bezeichnet die steigende Unempfindlichkeit des Körpers gegenüber der psychoaktiven Wirkung von Alkohol. Dadurch müssen immer größere Mengen Alkohol getrunken werden, um noch dieselbe Wirkung zu erzielen, was leicht zu einer Abhängigkeit führen kann.

Die Wissenschaftlerinnen Ulrike Heberlein von der University of California bei San Francisco und Henrike Scholz von der Universität Würzburg wollten herausfinden, wie Alkoholtoleranz entsteht. In ihrer Studie untersuchten sie die Fruchtfliege Drosophila, da ihre Gene denen des Menschen ähneln. Um die Fliegen zu alkoholisieren, setzten die Forscherinnen sie Alkoholdämpfen aus. Die Trunkenheit ließ sich etwa 20 Minuten später durch unkontrollierte Bewegungen beobachten. Vier Stunden danach wurde der Versuch wiederholt. Nun blieben die Fliegen 8 Minuten länger nüchtern. Sie vertrugen also bereits deutlich mehr Alkohol. Fliegen, denen das so genannte „Hangover“-Gen fehlte, zeigten jedoch bereits nach 23 Minuten Trunkenheit. Diese Fliegen sind demnach Alkohol gegenüber deutlich empfindlicher und zeigen nur eine geringe Toleranzentwicklung. Die Forscherinnen vermuten daher, dass das „Hangover“-Gen eine entscheidende Rolle bei der Toleranzentwicklung spielt.

Dieses Gen könne dabei helfen, Personen mit einem erhöhten Risiko für eine Alkoholabhängigkeit zu identifizieren und entsprechende Medikamente zur Behandlung zu entwickeln, so die Forscher.

Quellen:

www.nature.com
www.wissenschaft.de
www.newscientist.com

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.