Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drugcom: Archiv: Alkoholkonsum erhöht das Rauchverlangen

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > archiv > 2005 > alkoholkonsum erhöht das rauchverlangen

News-Archiv


Archiv Jahr 2005


28.04.2005

Alkoholkonsum erhöht das Rauchverlangen

Wissenschaftlerinnen der Universität von Chicago haben untersucht, ob Alkoholkonsum das Verlangen nach Zigaretten tatsächlich steigert, wie es oft von Rauchern und Raucherinnen wahrgenommen wird.

An ihrer Studie nahmen 16 Raucher teil, von denen keiner eine Alkoholabhängigkeit aufwies. Den Untersuchungsteilnehmern wurde entweder ein Placebogetränk ohne Alkohol, ein Getränk mit geringer Alkoholmenge oder ein stark-alkoholisches Getränk gegeben. Nach dem Konsum sollten sie beurteilen, wie groß ihr Drang nach einer Zigarette war.

Das Ergebnis: Je höher der Alkoholgehalt eines Getränks war und je mehr alkoholische Getränke getrunken wurden, desto größer war die Lust auf eine Zigarette. Das Rauchverlangen stieg etwa eine halbe Stunde nach dem Trinken besonders stark an. Nach dieser Zeit überwiegt bei den meisten Menschen die anregende (enthemmende) Wirkung des Alkohols, gegenüber dem bereits nach dem ersten Schluck einsetzenden eher beruhigenden Effekt. Das Verlangen nach einer Zigarette würde demnach besonders mit dieser als positiv empfundenen Wirkung des Alkohols zusammenhängen.

Bereits im Jahr 2000 wurde in einem Tierversuch nachgewiesen, dass Nikotin das Bedürfnis nach Alkohol steigert. „Wahrscheinlich funktionieren Nikotin und Alkohol im Hirn durch das selbe Belohnungssystem“, so der Leiter dieser Studie Dzung Anh Le. Um die Wechselwirkungen biologisch erklären zu können, seien noch weitere Untersuchungen nötig.

Quellen:

wissenschaft.de

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.