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Drugcom: Archiv: Kleinere Hirnstrukturen bei alkoholabhängigen Jugendlichen

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News-Archiv


Archiv Jahr 2006


06.02.2006

Kleinere Hirnstrukturen bei alkoholabhängigen Jugendlichen

In einer amerikanischen Studie wurden Anhaltspunkte dafür gefunden, dass bei alkoholabhängigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine bestimmte Hirnregion deutlich kleiner ist als bei ihren gesunden Altersgenossen. Unklar ist, ob dies Folge oder Ursache der Alkoholabhängigkeit ist.

Der so genannte präfrontale Cortex (Stirnhirn) ist bei alkoholabhängigen Jugendlichen ungewöhnlich verkleinert und enthält weniger Nervenverschaltungen als bei nicht abhängigen Jugendlichen gleichen Alters. Dies ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie, in der die Gehirne von 14 alkoholabhängigen Jugendlichen und 28 Jugendlichen einer Kontrollgruppe mithilfe von Magnetresonanzmessungen untersucht wurden. Durch Messung der Magnetresonanz können feine Strukturen des Gehirns ähnlich einem Röntgenbild sichtbar gemacht werden.

Der präfrontale Cortex gilt als eine Schlüsselregion für komplexes Denken, Planen und die emotionale Steuerung. Aufgrund der Veränderung der Hirnstruktur könnten betroffene Jugendliche Probleme haben, spontane Bedürfnisse zu kontrollieren oder die Konsequenzen ihres Handelns richtig abzuschätzen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können aber noch nicht sagen, ob die Verkleinerung Folge oder Ursache der Alkoholabhängigkeit ist.

Jugendliche sind jedoch generell anfälliger für die schädlichen Wirkungen von Alkohol als Erwachsene. „Zum einen verändert sich das Gehirn in dieser Entwicklungsphase stärker und ist damit auch anfälliger für jegliche Art belastender Erfahrungen. Zum anderen lernen Jugendliche schneller und leichter - und damit lernen sie auch bestimmte Trinkmuster und -vorlieben schneller, die dann dauerhafter abgespeichert werden", erläutert Dr. Manfred Laucht, Psychologe am Mannheimer Zentralinstitut für seelische Gesundheit auf der Website der 3Sat-Sendung Nano.

Quellen:
www.wissenschaft.de
www.3sat.de
Abstract der Originalstudie

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