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Drugcom: Archiv: Rauchende Schwangere erhöhen Risiko für Fettleibigkeit ihrer Kinder

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News-Archiv


Archiv Jahr 2006


07.07.2006

Rauchende Schwangere erhöhen Risiko für Fettleibigkeit ihrer Kinder

Rauchen Frauen in der Schwangerschaft, hat dies viele negative Auswirkungen auf das werdende Kind. In einer australischen Längsschnittstudie wurde nachgewiesen, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchten, mit 40 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit im Teenageralter unter Fettleibigkeit leiden.

Das Forschungsteam um Abdullah Al Mamun hat über 3.000 14-Jährige untersucht, die im Rahmen einer Längsschnittstudie seit ihrer Geburt begleitet werden. Dabei zeigte sich, dass die Teenager mit 40 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit unter Fettleibigkeit leiden und mit 30 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit übergewichtig sind, wenn die Mutter während der Schwangerschaft raucht. Die Forscherinnen und Forscher stellten zudem fest, dass dieses Ergebnis unabhängig davon ist, ob die Mütter ihre Kinder mit der Brust stillen, wie viel die Kinder fernsehen, was sie essen oder wie viel Sport sie treiben.

Teenager, deren Mütter während der Schwangerschaft das Rauchen einstellten, hatten hingegen ein vergleichbares Risiko für Fettleibigkeit und Übergewicht wie Kinder, deren Mütter nie rauchten.

Mamun vermutet, dass bestimmte Stoffe aus dem Tabakrauch, die in den kindlichen Blutkreislauf übergehen, Einfluss nehmen auf die Regulation des Appetits. Allerdings sei es schwierig zu sagen, welcher der über 4.000 im Zigarettenrauch enthaltenen Chemikalien hierfür verantwortlich sind.

„Dies ist ein weiterer Anreiz für schwangere Frauen, sich davon überzeugen zu lassen, nicht zu rauchen und für junge Frauen, nie mit dem Rauchen anzufangen”, sagt Mamun.

Siehe auch topthema Juli 2006: Drogenkonsum und Schwangerschaft

Quellen:
Pressemitteilung zur Studie
Abstract der Studie im American Journal of Epidemiology

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