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Drugcom: Archiv: Neuer Schnelltest für Cannabis

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News-Archiv


Archiv Jahr 2006


13.02.2006

Neuer Schnelltest für Cannabis

Ein neuer Schnelltest für polizeiliche Kontrollen und Notärzte soll Cannabis genauer nachweisen als bisherige Testverfahren. Noch in diesem Jahr soll der Test auf Praxistauglichkeit überprüft werden.

„Bitte einmal hier reinspucken“ könnte es demnächst bei der Verkehrskontrolle heißen. Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik entwickeln zurzeit ein Testsystem, das im Wesentlichen aus einem Biochip besteht, der bis zu zehn verschiedene Drogen im Speichel nachweisen kann. Für Cannabis funktioniert das System bereits. Bald soll auch der Nachweis anderer illegaler Drogen wie Kokain oder Heroin möglich sein. Es soll unter anderem Notärzten helfen, rasch zu erkennen, ob bei einem Patienten oder einer Patientin eine Drogenvergiftung vorliegt.

Für den neuen Test wird Speichel mit einer Lösung vermischt, in der sich Antikörper gegen THC, die Wirksubstanz von Cannabis, befinden. Die Antikörper lagern sich an die im Speichel enthaltenen THC-Moleküle an. Je mehr Cannabis im Speichel vorliegt, desto weniger Antikörper schwimmen frei in der Lösung. Anschließend wird die Testflüssigkeit auf einen Biochip gegeben, auf dem ebenfalls THC-Moleküle aufgebracht sind. Die noch freien Antikörper binden sich an das THC auf dem Chip. Die Antikörper selbst sind mit einem fluoreszierenden Farbstoff markiert, der sich mithilfe eines speziellen Lesegerätes darstellen lässt. Je intensiver die Fluoreszenz auf dem Chip, umso höher ist die Konzentration der Drogen im Speichel. Das Ergebnis steht nach 30 bis 40 Minuten fest. Ziel der aktuellen Forschung sei es, innerhalb von 15 Minuten zu einem Resultat zu kommen.

Im Unterschied zu den meisten bisher verfügbaren Testverfahren soll die neue Technik nicht nur eine Ja/Nein-Antwort, sondern zusätzlich eine Aussage über die Menge der Drogen ermöglichen. Neben der Rettungsmedizin seien auch Blutspendedienste an dem neuen Test interessiert.

Quellen:

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