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Drugcom: Archiv: Entdecker des LSD feiert 100. Geburtstag

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News-Archiv


Archiv Jahr 2006


24.01.2006

Entdecker des LSD feiert 100. Geburtstag

Der Schweizer Albert Hofmann hat 1943 das Halluzinogen LSD entdeckt und in mehreren Selbstversuchen getestet. Am 11. Januar ist er 100 Jahre alt geworden.

Auf der Suche nach einem Kreislaufmittel experimentierte der junge Chemiker Albert Hofmann mit Lysergsäure, einem Getreideschimmelpilz aus dem Mutterkorn. Er fügte der Reihe nach verschiedene Stoffe hinzu, beim 25. Mal war es Diäthylamid. Bereits 1938 synthetisierte er somit erstmals Lysergsäurediäthylamid bzw. LSD-25. In tierexperimentellen Untersuchungen stellte sich jedoch nicht die erwünschte medizinische Wirkung ein, weshalb die Forschung zunächst eingestellt wurde.

Erst am 16. April 1943 folgte er einer „merkwürdigen Ahnung“, wie er später in seinem Buch „LSD - Mein Sorgenkind“ schrieb, und synthetisierte LSD-25 noch einmal. Dabei verspürte er plötzlich „eine merkwürdige Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl“. Daher „legte ich mich nieder und versank in einen nicht unangenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch äußerst angeregte Phantasie kennzeichnete.“ Er vermutete, dass er unwissentlich LSD-25 genommen haben musste, da es die einzige Substanz war, mit der er an diesem Tag experimentiert hatte. Um diese Vermutung zu überprüfen, nahm er drei Tage später 0,25 mg LSD ein (ungefähr das Zehnfache der wirksamen Dosis) und erlebte seinen zweiten “Trip”. Dabei hatte er zum Teil äußerst bedrohliche Sinnestäuschungen und Todesangst.

Hofmann sah im psychoaktiven Wirkspektrum der Substanz ein großes Potential für die Nutzung in Psychotherapien. Durch die Verbreitung als Modedroge während der Hippiebewegung wurde LSD jedoch bald in den meisten Ländern verboten. Für Albert Hofmann, der zahlreiche Publikationen über LSD veröffentlicht hat, ist LSD keine Spaßdroge, sondern ein Medikament, das nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollte. So warnt er beispielsweise in seinem Buch „LSD - Mein Sorgenkind“ vor dem „leichtsinnigen Gebrauch“ und den daraus folgenden Risiken wie Verwirrtheitszustände und Horror Trips.

Mehr Infos bei drugcom:
LSD im drogenlexikon
Häufig gestellte Fragen zu Halluzinogenen

Quellen:
tagesspiegel.de
Albert Hofmann. LSD - Mein Sorgenkind. München, dtv, 1999

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