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Drugcom: Archiv: Hohes Risiko für Psychose durch Methamphetamin

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News-Archiv


Archiv Jahr 2007


02.02.2007

Hohes Risiko für Psychose durch Methamphetamin

Bekannt ist, dass der Konsum von Methamphetamin, das auch als Crystal oder Ice bezeichnet wird, psychotische Symptome erzeugen kann. In welchem Ausmaß dies geschieht, war bislang allerdings unklar. In einer australischen Studie wurde nun mit Hilfe eines standardisierten Erhebungsverfahrens die Häufigkeit psychotischer Symptome bei Methamphetaminkonsum ermittelt. Demnach ist das Risiko für eine Psychose 11-mal höher als in der Normalbevölkerung.

Rebecca McKetin und ihr Forschungsteam haben 309 Konsumentinnen und Konsumenten befragt, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal pro Monat Methamphetamin konsumiert haben. Dabei wurden mit Hilfe standardisierter Fragebögen Art und Häufigkeit von psychotischen Symptomen rückblickend für die letzten 12 Monate erfragt. Typische psychotische Symptome beim Methamphetaminkonsum sind beispielsweise paranoide Gedanken, also die wahnhafte Vorstellung verfolgt zu werden. Zudem können akustische oder visuelle Halluzinationen auftreten. Das heißt, die Betroffenen hören oder sehen Dinge, die in Wirklichkeit nicht da sind.

„Es zeigte sich, dass die Prävalenz (Häufigkeit) für Psychosen alarmierend hoch ist im Vergleich zur Normalbevölkerung“, schreibt das Autorenteam in ihrem Fachartikel. 13 Prozent der Befragten hatten die medizinischen Kriterien für eine Psychose erfüllt. Damit weisen die Befragten eine 11-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit auf, an einer Psychose zu erkranken als die australische Normalbevölkerung, in der etwa ein Prozent jemals an einer Psychose erkrankt. Dieser Wert gilt allerdings auch für andere Länder.

Die Ergebnisse zeigen weiterhin auf, dass das Psychoserisiko bei Abhängigkeit besonders hoch ist. So haben Konsumierende, die eine Abhängigkeit von Methamphetamin aufweisen, ein nochmals 3-fach erhöhtes Psychoserisiko gegenüber nichtabhängigen Methamphetaminkonsumentinnen und -konsumenten. Bei Abhängigkeit liegt meist ein besonders intensiver Konsum vor.

Quelle:
McKetin R., McLaren J, Lubman D. I. & Hides L. (2006). The prevalence of psychotic symptomes among methamphetamin users. Addiction, 101: 1473-1478. Zusammenfassung

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