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Drugcom: Archiv: Kokain in Roms Luft

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News-Archiv


Archiv Jahr 2007


08.06.2007

Kokain in Roms Luft

Noch nicht lang ist es her, da fand ein Forschungsteam Kokain im italienischen Fluss Po. In einer aktuellen Studie des italienischen Forschungsinstituts CNR zeigte sich, dass auch die Luft der italienischen Hauptstadt Rom messbare Spuren des weißen Pulvers aufweist.

Aktuellen Zeitungsberichten zufolge suchte ein italienisches Forschungsteam des nationalen Forschungszentrums CNR nach Feinstaub, fand aber neben den üblichen Verdächtigen auch allerlei unorthodoxe Stoffe wie Koffein, Nikotin, Cannabis - und Kokain.

In der Studie ging es um einen Vergleich der Luftqualität Roms mit Algier und der süditalienischen Stadt Taranto. In der algerischen Hauptstadt Algier war die Luft zwar verpestet, aber drogenfrei. Im apulischen Taranto wurden geringe Spuren der Drogen gemessen, aber in zehnmal kleineren Mengen als in Rom.

„Die höchsten Kokainkonzentrationen wurden im Zentrum von Rom und besonders in der Umgebung der Universität La Sapienza festgestellt", sagte der Leiter der Untersuchung, Angelo Cecinato. Bis zu 0,1 Nanogramm Kokain pro Kubikmeter wies die Luft dort auf und damit bis zu zehn Mal mehr als andere Quartiere Roms. Die Forscher halten solche Mengen bereits für kritisch, denn der gesetzliche Grenzwert für toxische Emissionen liege nur fünf Mal höher, bei 0,5 Nanogramm pro Kubikmeter.

Wie es zu dem hohen Drogengehalt in der Luft kommt, sei bislang unklar. Italienische Zeitungen sollen aber darauf hingewiesen haben, dass viele Kokainkonsumierende ihre Prise Kokain im Freien nehmen würden. Unter anderem würden sie die beweglichen Rückspiegel von Motorrädern als Grundlage nutzen, um sich das weiße Pulver in die Nase zu ziehen.

Vor zwei Jahren fanden Forscherinnen und Forscher bereits Kokain im italienischen Fluss Po (News vom 16.08.2005)). Aus den vorliegenden Konzentrationen berechneten die Chemikerinnen und Chemiker, dass täglich die Rückstände von vier Kilogramm Kokain in den Po gelangen. Diese Menge entspricht etwa 40.000 Einzeldosen (je 100 mg).

Quellen:
Berliner Zeitung
Spiegel Online
sueddeutsche.de

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