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Drugcom: Archiv: Riskanter Kick vom Schnüffeln

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News-Archiv


Archiv Jahr 2007


12.01.2007

Riskanter Kick vom Schnüffeln

Mancher Klebstoff, Lack oder Leim enthält das Lösungsmittel Toluol, das leicht verdampft und somit eingeatmet werden kann. Die hochgiftige Substanz kann dabei euphorische Gefühle bis hin zu Halluzinationen auslösen, weshalb sie von manchen Personen als Rauschmittel missbraucht wird. Bislang war nicht klar, wie das Lösungsmittel im Gehirn wirkt. US-Pharmakologen haben das Geheimnis gelüftet und konnten als Wirkort eine bestimmte Hirnregion identifizieren, die auch durch Kokain oder Methamphetamin aktiviert wird.

Bislang war strittig, ob Toluol direkt auf das Belohnungszentrum im Gehirn einwirkt. Studienleiter Arthur Riegel und seine Kollegen konnten anhand von Experimenten mit Ratten zeigen, dass Toluol über bestimmte Nervenbahnen eine Region im Vorderhirn (Nucleus accumbens) stimuliert, indem es dort die Freisetzung von Dopamin fördert. Damit wirkt Toluol auf das Belohnungszentrum im Gehirn, das auch durch andere Rauschmittel wie Kokain oder Methamphetamin aktiviert wird.

Schnüffelstoffe wie Toluol können allerdings zu schweren Gesundheitsschäden führen. Besonders häufiger Gebrauch kann gravierende Organ- und Nervenschäden nach sich ziehen. Aufgrund der hohen Giftigkeit kann das Schnüffeln auch akut zu einer lebensgefährlichen Vergiftung führen, weil es zu Atemlähmungen, epileptischen Anfällen und Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand kommen kann.

Quellen:
Neuropsychopharmacology
Berliner Zeitung
Neurotoxizität von Toluol

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