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Drugcom: Archiv: Radioaktivität von Tabak höher als in Blättern aus Tschernobyl

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News-Archiv


Archiv Jahr 2007


22.06.2007

Radioaktivität von Tabak höher als in Blättern aus Tschernobyl

Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens resultieren womöglich nicht nur aus dem Inhalieren von Nikotin und Teer, Raucherinnen und Raucher nehmen auch eine große Menge radioaktiver Stoffe auf.

Der griechische Forscher Constantin Papastefanou hat entdeckt, dass Zigarettentabak stärker radioaktiv strahlt, als Blätter in Tschernobyl. In dem ukrainischen Ort kam es 1985 zu einer Explosion des Atomreaktors, woraufhin große Mengen Radioaktivität in die Umwelt gelangten. Der Forscher von der Aristoteles Universität in Thessaloniki sammelte Tabakblätter aus verschiedenen Regionen Griechenlands. Er untersuchte die natürliche Belastung des Tabaks mit den radioaktiven Stoffen Polonium und Radium.

Den Ergebnissen zufolge ist die Radioaktivität bis zu tausend Mal höher als jene in Blättern von Tschernobyl, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Papastefanou berechnete die durchschnittliche Dosis an Radioaktivität, die bei etwa 30 Zigaretten pro Tag aufgenommen werden. Dabei ergab sich eine Dosis von 251 Micro-Sieverts pro Jahr, verglichen mit 0,199 aus den Blättern rund um das ukrainische Kernkraftwerk. Starke Raucherinnen und Raucher würden somit pro Jahr die gleiche Strahlenmenge in der Lunge aufnehmen, die bei 250 Röntgenaufnahmen entstehen würde, erläutert Matthias Risch, Professor für Umwelttechnik und Physik an der Fachhochschule Augsburg laut Die Presse.com.

Papastefanou warnt daher vor möglichen Schäden. „Viele Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass der Krebstod bei Rauchern durch diese Radioaktivität hervorgerufen wird und nicht durch Nikotin und Teer", meint der Forscher.

Quellen:
www.diepresse.com
www.newscientist.com
Abstract der Studie

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