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Drugcom: Archiv: Rauschtrinken schwächt Immunabwehr

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News-Archiv


Archiv Jahr 2009


25.09.2009

Rauschtrinken schwächt Immunabwehr

Ein Kater ist nicht die einzige unmittelbare Konsequenz einer durchzechten Nacht. Zwei US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass hoher Alkoholkonsum den natürlichen Schutzschild des Körpers, das Immunsystem, für mindestens 24 Stunden „ausknocken“ kann und Betroffene dadurch anfälliger macht für Infektionen.

Die Risiken eines Alkoholrauschs dürften hinlänglich bekannt sein. Durch den erhöhten Promillepegel können Millionen von Nervenzellen im Gehirn zugrunde gehen und auf die Dauer zu irreparablen Hirnschäden führen. Stephen Pruett von der Mississippi State Universität und Ruping Fan von der Louisiana State Universität haben einen Mechanismus gefunden, der den Körper indirekt ebenfalls erheblich schädigen kann.

Die beiden Forscher wiesen in einem Experiment mit Mäusen und mit Gewebezellen nach, dass Alkohol einen bestimmten Protein-Rezeptor (TLR4) blockiert, der normalerweise die Abwehrkräfte des Körpers in Alarmbereitschaft versetzt. Dadurch wird die Produktion von so genannten Zytokinen verhindert, die bei einer drohenden Infektion zur Abwehr schreiten würden. Alkohol führt somit dazu, dass der Körper in erhöhtem Maße anfällig wird für Infektionen, weil das Immunsystem das Startsignal verpasst.

Nach Angaben der Wissenschaftler betrage das Zeitfenster, in dem die Immunabwehr geschwächt ist, mindestens 24 Stunden. Das Immunsystem ist also auch dann noch nicht wieder vollständig intakt, wenn der Alkohol schon längst abgebaut ist.

Quellen:
EurekAlert
Pruett, S. & Fan, R. (2009). Ethanol inhibits LPS-induced signaling and modulates cytokine production in peritoneal macrophages in vivo in a model for binge drinking. BMC Immunology 2009, 10:49, doi:10.1186/1471-2172-10-49. Artikel


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