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Drugcom: Archiv: Komasaufen nicht nur ein Phänomen Jugendlicher

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News-Archiv


Archiv Jahr 2010


16.04.2010

Komasaufen nicht nur ein Phänomen Jugendlicher

Die Zunahme akuter Alkoholvergiftungen unter Jugendlichen ist zweifelsohne eine besorgniserregende Entwicklung der letzten Jahre. Doch das so genannte Komasaufen ist nicht nur ein Phänomen Jugendlicher. Darauf weist eine Schweizer Studie hin, die einen ansteigenden Trend bei den alkoholbedingten Klinikeinweisungen nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene ausmachen konnte.

Repräsentative Befragungen in Deutschland kommen zwar zu dem Schluss, dass der Trend beim Alkoholkonsum eher rückläufig ist, doch Klinikstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die Anzahl der wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenaus eingelieferten Jugendlichen ist zwischen 2000 und 2009 um 170 Prozent gestiegen.

Die ansteigende Tendenz bei den Klinikeinweisungen wurde jüngst auch durch Zahlen einer Schweizer Klinik bestätigt. Während im Jahr 2000 noch 2,6 Prozent aller Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren wegen einer akuten Alkoholintoxikation in das Inselspital in Bern eingeliefert wurden, stieg der Anteil 2007 in dieser Altersgruppe auf 6,5 Prozent. Ein ansteigender Trend ließ sich allerdings - wenn auch nicht in dieser Höhe - generell für alle Altersgruppen ausmachen.

Das Forschungsteam um Studienleiter Hans Marty vom Notfallzentrum des Inselspitals fand bei ihrer Analyse der Klinikdaten heraus, dass die meisten alkoholbedingten Klinikeinweisungen in der Altersgruppe der 35- bis 45-Jährigen liegen. Zwar sei diese Altersgruppe generell die größte in der Schweiz wie auch in anderen Westeuropäischen Ländern, weshalb ein größerer Anteil unter den Patientinnen und Patienten zu erwarten ist. Dennoch würden diese Zahlen aufzeigen - erläutert das Forschungsteam in ihrem Fachartikel - dass riskanter Alkoholkonsum ein gesamtgesellschaftliches Phänomen sei, das sich nicht nur auf Jugendliche beschränkt. Daher dürfe sich die Prävention nicht zu einseitig auf Jugendliche konzentrieren, sondern müsse alle Altersgruppen ansprechen.

Quelle:
Haberkorn, M., Exadaktylos, A. & Marty, H. (2010). Alcohol intoxication at a university hospital acute medicine unitdwith special consideration of young adults: an 8-year observational study from Switzerland. Emergency Medicine Journal, 27, 199-202.


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