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Drugcom: Archiv: Der Joint als Auslaufmodell?

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News-Archiv


Archiv Jahr 2011


06.05.2011

Der Joint als Auslaufmodell?

Immer weniger junge Leute in Deutschland konsumieren Cannabis. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Hiernach sinkt der Konsum von Haschisch, Gras & Co. sowohl unter Jugendlichen als auch unter jungen Erwachsenen deutlich.

Junger Mann zündet sich einen Joint mit einem Feuerzeug an

Bild: DerMicha / Digitalstock.de

Seit 1973 befragt die BZgA in mehrjährigen Abständen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren per Telefon zu ihrem Konsumverhalten. Im Rahmen der aktuellen Studie wurden insgesamt 7.000 Jugendliche und junge Erwachsene zufällig hierfür ausgewählt. Die Ergebnisse sind repräsentativ, das bedeutet, sie gelten für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland.

BzgA-Studie: Gras, Haschisch und Joints verlieren an Popularität

Rund ein Viertel der Befragten (24 Prozent) gab aktuell an, schon einmal gekifft zu haben. Dies ist ein deutlich geringerer Anteil als in der BZgA-Studie aus dem Jahr 2004, in der 31 Prozent der Befragten Konsumerfahrung mit Haschisch oder anderen Cannabisprodukten zu Protokoll gaben. Besonders unter Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ist Cannabis weniger beliebt als noch vor einigen Jahren. So gaben nur noch 7 Prozent von ihnen an, schon einmal gekifft zu haben - 2004 lag dieser Wert bei 15 Prozent.

Darüber hinaus sank der Anteil regelmäßiger Konsumentinnen und Konsumenten. 2,2 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen weisen einen regelmäßigen Gebrauch von Cannabis auf. Im Jahr 2004 betrug dieser Anteil noch 3,1 Prozent. Regelmäßiger Cannabiskonsum wurde definiert als mindestens zehnmaliger Konsum innerhalb der letzten 12 Monate.

Cannabiskonsum bei jungen Männern ausgeprägter

Der Konsum von Haschisch, bzw. Cannabis allgemein, verteilt sich jedoch nicht über alle jungen Erwachsenen gleich. Vor allem junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren neigen deutlich stärker zum Cannabiskonsum als gleichaltrige Frauen: 5 Prozent der männlichen Befragten weisen einen regelmäßigen Konsum auf, während dieser Anteil unter Mädchen und jungen Frauen nur bei lediglich 1,4 Prozent liegt.

Dennoch: Keine Entwarnung in Sachen Cannabis

Trotz des deutlichen Rückgangs ist Cannabiskonsum aber noch immer sehr weit verbreitet, zumal der Rückgang von einem hohen Niveau ausgeht. In absoluten Zahlen umgerechnet entsprechen beispielswiese die 3,2 Prozent der 18- bis 25-Jährigen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, knapp einer Viertelmillion junger Erwachsener.

„Es ist uns gelungen, den rückläufigen Trend beim Cannabiskonsum weiter zu festigen. Nach einem deutlichen Anstieg in den 1990er Jahren geht der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert haben, seit 2004 kontinuierlich zurück“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Prävention bleibt jedoch auch zukünftig unverzichtbar und muss junge Menschen davon überzeugen, gar nicht erst mit dem Konsum von Cannabis anzufangen. Gleichzeitig müssen wir uns auch intensiv um diejenigen bemühen, die einen regelmäßigen und damit gesundheitlich riskanten Cannabiskonsum aufweisen.“

Quellen:

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