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Drugcom: Archiv: Kiffen beeinträchtigt Durchblutung im Gehirn

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News-Archiv


Archiv Jahr 2012


13.04.2012

Kiffen beeinträchtigt Durchblutung im Gehirn

Der frühe Einstieg in den Cannabiskonsum gilt als Risiko für die Hirnentwicklung. Was genau dabei passiert, darüber herrscht allerdings noch Unklarheit. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat nun Hinweise dafür gefunden, dass bei jugendlichen Kiffern die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigt ist.

Darstellung von fein verästelten Blutgefäßen

Bild: sitox / istockphoto.com

Das menschliche Gehirn macht nur rund zwei Prozent der Körpermasse aus, benötigt aber etwa 20 Prozent des aufgenommenen Sauerstoffs. Schon eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn hat eine Ohnmacht zur Folge. Besonders im Jugendalter könnten Durchblutungsstörungen fatale Folgen haben, da das Gehirn einen wichtigen Reifungsprozess in dieser Lebensphase durchläuft.

Zahlreiche Studien haben bereits Hinweise dafür liefern können, dass Cannabiskonsum im Jugendalter die Hirnentwicklung nachhaltig beinträchtigen kann. Allerdings ist noch wenig über die Mechanismen bekannt, die zu verminderten kognitiven Leistungen führen. Die Hirnforscherin Susan Tapert und ihr Team sind daher der Vermutung nachgegangen, dass Cannabis den cerebralen Blutfluss, also die Durchblutung im Gehirn beeinträchtigt.

Hierzu hat das Team 46 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren untersucht, von denen die Hälfte als starke Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten klassifiziert wurden. Die andere Hälfte der Jugendlichen hatte nur geringfügig Drogenerfahrung und diente als Kontrollgruppe. Mit Hilfe eines speziellen Verfahrens, das sich der Magnetresonanztomographie bedient, konnte das Forschungsteam den Blutfluss in einzelnen Hirnregionen ermitteln. Diese Prozedur wurde nach einer Abstinenzphase von einem Monat wiederholt.

Ergebnisse

Bei der Erstuntersuchung zeigten sich signifikante Unterschiede im cerebralen Blutfluss. In der Cannabisgruppe war die Durchblutung in vier unterschiedlichen Hirnregionen vermindert und in einem Areal erhöht. Nach einem Monat Abstinenz ließen sich jedoch keine Unterschiede mehr zwischen der Cannabisgruppe und den Kontrollpersonen feststellen.

Das Forschungsteam schließt daraus, dass sich starker Cannabiskonsum ungünstig auf die Durchblutung des Gehirns auswirkt. Dies könne Folgen für die kognitive Entwicklung haben. Denn die bedarfsgerechte Hirndurchblutung sei eine wichtige Grundlage für die Reifung des Gehirns im Jugendalter. Positiv sei jedoch, dass sich der durch Cannabis beeinträchtigte cerebrale Blutfluss schon nach einer kurzen Abstinenzperiode wieder normalisiert.

Quelle:

1 Kommentar

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Mr. Burns, 13. April 2012 08:38 Uhr
Die Verfügbarkeit für Minderjährige wäre auf einem geregelten Markt sicherlich geringer als auf einem unkontrollierten Schwarzmarkt.
Im jetzigen System werden diese minderjährigen Problemkonsumenten kriminalisiert, das hilft sicherlich niemandem.

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