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Drugcom: Archiv: Cannabis erhöht möglicherweise das Schlaganfallrisiko

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News-Archiv


Archiv Jahr 2013


08.03.2013

Cannabis erhöht möglicherweise das Schlaganfallrisiko

In einer Studie aus Neuseeland wurden Hinweise dafür gefunden, dass Cannabiskonsum das Schlaganfallrisiko verdoppeln könnte.

Nahaufnahme eines Mannes von der Seite, der an einem Joint zieht

Bild: graphixel / istockphoto.com

Bei einem ischämischen Schlaganfall kommt es aufgrund von Mangeldurchblutung im Gehirn zu einer Minderversorgung der Nervenzellen, die in der Folge absterben können. Halbseitige Lähmungserscheinungen sowie Sprach- und Gefühlsstörungen sind typische Symptome. Alan Barber, Professor für Klinische Neurologie, hat auf einer Konferenz der American Stroke Association Studienergebnisse vorgestellt, die darauf hindeuten, dass Cannabiskonsum eine Ursache für diese Art von Schlaganfall sein könnte.

Barber und sein Team von der Universität Auckland in Neuseeland hatten 160 Patientinnen und Patienten, die wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert wurden, auf Cannabiskonsum hin untersucht. Zum Vergleich haben sie eine Gruppe von 160 Kontrollpersonen einbezogen, die aus anderen Gründen stationär im Krankenhaus behandelt wurden. Beide Gruppen wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und ethnischem Hintergrund angeglichen.

Bei 16 Prozent der Personen aus der Schlaganfallgruppe konnte anhand von Urinproben Cannabiskonsum nachgewiesen werden. Hingegen traf dies nur auf 8 Prozent in der Kontrollgruppe zu. Das Forschungsteam schlussfolgert daraus, dass Cannabiskonsumierende ein doppelt so hohes Risiko für Schlaganfall haben.

Tabakrauchen schränkt Aussagekraft ein

Einschränkend weist Barber darauf hin, dass fast alle Cannabiskonsumierenden auch Tabak rauchten. Daher könne lediglich von einem Zusammenhang gesprochen werden. Ob der Zusammenhang auch ursächlich ist, könne aufgrund des Studiendesigns nicht beantwortet werden. Alan Barber ist sich aber sicher, dass Cannabis die Hauptursache ist. So sei bekannt, dass Cannabis die Durchblutung der Hirngefäße vermindert. Daher wäre es plausibel, dass Cannabis auch das Schlaganfallrisiko erhöht.

Für Ralph Sacco, einem Sprecher der American Stroke Association, sind die methodischen Probleme der Studie aber noch zu groß, als dass man von einem Beleg für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko sprechen könnte. Da andere Einflüsse wie das Tabakrauchen oder Unterschiede im Lebensstil der Patientengruppen nicht in die Analyse mit einbezogen wurden, seien die Ergebnisse lediglich erste Hinweise. Es seien weitere Studien notwendig, um diese zu belegen.

Quelle:

4 Kommentare

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Gerd50, 28. März 2013 18:50 Uhr
Wird hier wieder einmal lediglich Cannabishysterie
durch eine ergebnislose Studie geschürt?

Drugs&Drugs, 28. März 2013 18:18 Uhr
ich habe auch eine studie gemacht. in der ist mir ein signifikant statistischer zusammenhang zwischen zahnspangen und dem eintritt in die pubertät aufgefallen. ich vermute aufgrund meiner forschung dass zahnspangen die pubertät auslösen. es gibt allerdings noche andere überschneidungen mit dem eintritt in die 7. klasse. deshalb lässt sich noch nichts genaues sagen. ich bin mir aber sicher verantwortlich sind die zahnspangen.

wenn wissenschaftler sagen "sie glauben" oder seien "sich sicher" hat das so viel aussagekraft wie ...

“We believe it is the cannabis use and not tobacco, says Professor Barber

"ICH GLAUBS NICHT!" - mit dieser aussage befinde ich mich auf dem selben wissenschaftlichen niveau.

legalizOr, 28. März 2013 16:55 Uhr
Fernsehen schadet auch der Intelligenz. Andere Stoffe sind einfach schlimmer als Cannabis. Natürlich möchte ich nicht den Konsum verherrlichen, wie dies bei Alkohol getan wird, aber dieser Artikel ist einfach nichtsaussagend.

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie's ist.

Die schlimmste Nebenwirkung ist und bleibt die Strafverfolgung.

bushdoctor, 27. März 2013 15:45 Uhr
Gut, dass erwähnt wird, dass Tabak-Beikonsum die Aussagekraft dieser Studie stark einschränkt! Leider ist die Überschrift aber so gewählt, dass suggeriert wird, Cannabinoide seine daran Schuld. Die meisten lesen halt nur die Überschriften... Aber was kann man schon von einem staatlichen (Propaganda)Organ anderes erwarten?

Jeder, der sich mal mit dem menschlichen Endocannabinoid-System beschäftigt hat, wird erkennen können, dass Cannabinoide keine Schlaganfälle auslösen können - wie auch?
Ein erhöhtes Schlaganfallrisiko entsteht eher durch die vielen Kondensate beim Rauchen und durch die Beimischung von Tabak im Besonderen, was zu Gefäßverstopfungen und schädlichen Ablagerungen führt.

Anstatt gegen Cannabis im allgemeinen zu "hetzen", wäre es angebrachter, verträglichere Konsumformen (verdampfen, essen) zu propagieren. Cannabinoide selber zählen zu den harmloseren Stoffen, das hat die Wissenschaft ja bereits herausgefunden (siehe Endocannabinoid-System).

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