Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Drugcom: Archiv: Psychische Probleme durch intensive Computernutzung

Kopfbereich mit Suchfeld

Sprung zum Menü „Die Drogen“

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Aktionsbereich

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Sprung zum Inhaltsbereich

Sprung zur Fusszeile

Hauptinhaltsbereich

Sprung zum Seitenanfang

Sie befinden sich auf der Seite:

home > news > archiv > 2013 > psychische probleme durch intensive computernutzung

News-Archiv


Archiv Jahr 2013


14.06.2013

Psychische Probleme durch intensive Computernutzung

Mal eben noch die Mails checken oder den Status auf Facebook updaten. Der Gebrauch von Internet, Computer & Co. ist für viele Menschen fester Bestandteil ihres Alltags. Wer jedoch öfter stundenlang vor dem Rechner sitzt oder ständig am Smartphone fummelt, ist möglicherweise anfälliger für psychische Probleme.

Mann hält Smartphone in der Hand

Bild: Geber86 / istockphoto.com

Kein Scherz. Zwei Forscher der Universität Manitoba in den USA haben eine App entwickelt, die Personen davor schützen soll, gegen ein Hindernis zu laufen, während sie auf das Display ihres Smartphones schauen. Ob es einen Bedarf für den CrashAlert gibt, ist unbekannt. Die Tatsache, dass Forscher sich ernsthaft mit diesem „Problem“ befassen, zeigt aber, wie stark der Gebrauch technischer Geräte inzwischen unseren Alltag bestimmt.

Dass eine Kollision mit einem Laternenpfahl schmerzhaft sein kann, ist nachvollziehbar. Psychische Probleme hingegen sind weniger offensichtlich, können für Betroffene dennoch sehr belastend sein. Ein Forschungsteam der Universität Gothenburg in Schweden hat in einer Längsschnittstudie herausgefunden, dass der intensive Gebrauch von Computer, Handy & Co. in erhöhtem Maße mit psychischen Problemen in Zusammenhang steht.

In der Studie nahmen über 4.000 junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 24 Jahren teil. Zum einen wurde die Intensität der Computer- und Handynutzung erhoben. Zum anderen machten die Beteiligten Angaben zu ihrem psychischen Befinden. Die Befragung wurde im Abstand von einem Jahr wiederholt. Personen, die zur ersten Befragung bereits psychische Probleme zeigten, wurden aus der Studie ausgeschlossen. Von Interesse war, ob und welche Veränderungen sich in der psychischen Befindlichkeit zeigen, wenn die Intensität der Nutzung von Computer und Handy zunimmt.

Männer und Frauen reagieren unterschiedlich

Die Ergebnisse liefern kein einfach zu interpretierendes Bild, denn der zunehmende Gebrauch elektronischer Medien wirkte sich auf Männer und Frauen unterschiedlich aus. Während sich intensives Chatten oder E-Mailen negativ auf die psychische Befindlichkeit von Frauen auswirkte, nahm der Stresspegel bei Männern ab, wenn sie übers Internet kommunizierten. Hingegen neigten Männer zu Schlafstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit, wenn sie sich intensiv mit dem Computer beschäftigen, Frauen nicht.

Für Männer war die Gesamtdauer der Computernutzung über die Woche hinweg ein Risikofaktor für psychische Probleme. Für Frauen war von Bedeutung, ob sie öfter stundenlang, also ohne Pause zu machen, vor dem PC saßen. Generell reagierten Männer vor allem mit Schlafproblemen, wenn die Computernutzung zunahm. Frauen hingegen zeigten ein eher allgemein verschlechtertes psychisches Befinden, wenn sie viel Zeit am Computer verbrachten.

Insgesamt macht die Studie deutlich, dass bei intensiver Nutzung elektronischer Medien psychische Beschwerden zunehmen können. Dies konnte wohlgemerkt bei Personen nachgewiesen werden, die zunächst keine psychischen Probleme aufwiesen.

Zwar ist dennoch nicht geklärt, ob die Medien Ursache hierfür sind oder nur die Begleiterscheinung anderer Risikofaktoren. Nach Ansicht des Forschungsteams würden die Ergebnisse aber deutlich machen, dass es wichtig ist, einen maßvollen Umgang mit den modernen Informationstechnologien zu finden. Und wer öfter mal das Smartphone in der Tasche lässt, braucht auch keinen CrashAlert.

Quellen:

0 Kommentare

Um Kommentare schreiben zu können, muss du dich anmelden oder registrieren.


Weiteres zum Thema auf drugcom.de

News

Topthemen

weitere verwandte Artikel

zum Seitenanfang

Über uns | Kontakt | Newsletter | Downloads | Materialien | Sitemap | Impressum | Datenschutz | Gebärdensprache

.