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Drugcom: Archiv: 3.000-mal für einen Schuss

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News-Archiv


Archiv Jahr 2013


16.08.2013

3.000-mal für einen Schuss

Die synthetische Droge MDPV hat möglicherweise ein höheres Abhängigkeitspotential als Methamphetamin. In einem Tierexperiment haben Ratten bis zu 10-mal mehr „gearbeitet“, um eine Dosis MDPV zu erhalten. MDPV ist unter der Bezeichnung „Badesalz“ bekannt geworden.

Graue Ratte zwischen Laborgefäßen

Bild: Michal Rozewski / istockphoto.com

Ein Forschungsteam des Scripps Research Institute in La Jolla, USA, hat das Abhängigkeitspotential der synthetischen Droge MDPV untersucht. Im Tierexperiment konnten Ratten sich selbst MDPV verabreichen, indem sie einen Hebel drücken. Die Droge wurde den Tieren durch einen angeschlossenen Katheder automatisch intravenös gespritzt.

Um das Abhängigkeitspotential zu testen, wurde die Apparatur so eingestellt, dass eine ansteigende Anzahl an Hebeldrücken erforderlich war, um einen weiteren „Schuss“ zu bekommen. Zum Vergleich wurde zusätzlich eine Versuchsreihe mit Methamphetamin durchgeführt.

Im Schnitt 600-mal

Das Ergebnis: Für eine Dosis Methamphetamin waren die Ratten dazu bereit, im Schnitt bis zu 60-mal auf die Taste zu drücken. Bei MDPV lag der Durchschnitt allerdings bei etwa 600 Hebelbetätigungen. Die Ratten haben somit bis zu 10-mal so viel gearbeitet, in der „Hoffnung“, die Droge doch noch zu bekommen. Nach Angaben von Shawn Aarde, Mit-Autor der Studie, waren einige Exemplare sogar so versessen auf MDPV, dass sie den Hebel bis zu 3.000-mal drückten.

Darüber hinaus zeigten die Tiere die für Stimulanzien typischen stereotypen Verhaltensweisen. Das sind ständig sich wiederholende Handlungen. Manche Ratten hatten beispielsweise unentwegt die glatte Plastikwand ihres Käfigs abgeleckt. Stereotype Verhaltensweisen werden auch bei chronischen Amphetaminkonsumierenden beobachtet wie beispielsweise das ständige Öffnen und Schließen derselben Schublade.

Das Forschungsteam schlussfolgert, dass die bislang wenig erforschte Substanz MDPV ein typisches Stimulanzium ist. Die Ergebnisse deuten an, dass es sogar ein höheres Abhängigkeitspotential hat als Methamphetamin. Methamphetamin zählt bereits zu den Drogen mit besonders hohem Abhängigkeitspotential.

Die Abkürzung MDPV steht für 3,4-Methylendioxypyrovaleron. Die Droge wird künstlich hergestellt und zählt zur Stoffgruppe der Cathinone. Diese Substanzen sind verwandt mit dem Wirkstoff Cathin, der natürlicherweise in der Khat-Pflanze vorkommt.

MDPV und andere Cathinone wie Mephedron wurden auch als „Badesalz“ oder „Reiniger“ vermarket. Die Bezeichnung „Badesalz“ diente dazu, den offensichtlichen Zweck der Substanz, den Konsum, zu verschleiern, um gesetzliche Bestimmungen zu umgehen. Am 20. Juli 2012 wurde MDPV dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Verkauf und Erwerb dieser Droge sind somit auch unter dem Hinweis „nicht zum Verzehr geeignet“ illegal.

Quellen:

1 Kommentar

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Jeffrey1408, 23. September 2014 12:17 Uhr
Hallo dachte einfach mal intresse vieleicht Vorhanden haben mdpv mit Methamphetamin im Monokonsum verglichen und haben festgestellt man erreicht nie das level so wie auf meth deshalb nimmt man immer mehr von mdpv(ist auch bei vielen anderen rcs der Fall) und man hört auch nicht auf was letzten endes zerstört wir haben nie probleme damit und auch kein craving weil wir das so gemerkt haben Aber trotzdem ist Mdpv auch nicht schlecht es bietet auch seine vorteile wie z.B.: Es hält länger, Es überfordert nicht das Gehirn (nicht hängenbleiben), Was demnach nicht soviele Hirnzellen frisst, Deshalb ist es an sich auch besser das es nicht so Kickt, Wir haben auch das Gefühl das wir den Konsum von dieser Substanz kontrollieren können im Gegensatz zu Meth da es so gut wie kein Craving bei uns besitzt aber ich schätze das Gefährlich ist wie oben genannt das man sich sehr schnell überschätzen kann was dann auch diesen diesen übermäßigen Konsum einiger Leute zur Folge hat und diese dann so krass abhängig oder gar extrem psychotisch werden lässt ich hoffe euch Interressiert die Forschung die ich und mein Forschungsteam betrieben haben :) als vergleich mit der abhängigkeit haben wir die logische schlussfolgerung mit dieser studie anderer forscher verglichen haben. Diese zeigt eig. das es bei den Tieren einfach überdosiert worde bzw. die Tiere es selbstdosieren lassen haben mit dem Hebel was zur logischen Folge hat das sie es überdosieren wie auch manche Menschen

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