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Drugcom: Archiv: Erhöhte Rückfallgefahr bei schlechter Schlafqualität

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News-Archiv


Archiv Jahr 2013


17.05.2013

Erhöhte Rückfallgefahr bei schlechter Schlafqualität

Vielen Cannabiskonsumierenden gelingt der Ausstieg nicht auf Anhieb. Oft fällt es ihnen schwer, nüchtern einschlafen zu können. Die Gefahr, doch wieder zum Joint zu greifen, ist dann hoch. Eine aktuelle Studie hat aufgezeigt, dass die Erfolgschancen steigen könnten, wenn bereits vor dem Ausstieg daran gearbeitet wird, die Schlafqualität zu verbessern.

Mann reibt sich die Augen

Bild: viktormatic / photocase.com

Das Ritual ist oft das Gleiche: Vor dem zu Bett gehen wird noch einmal die „Blubber“ angeworfen oder ein Joint geraucht. Manche Kiffer pflegen ihr Einschlafritual über Jahre. Wer dann aus dem Konsum aussteigen will, erlebt massive Probleme, nüchtern in den Schlaf zu finden.

Ein Forschungsteam aus den USA hat nachweisen können, dass nicht nur die Schlafqualität nach dem Ausstieg entscheidend ist. Die Rückfallgefahr erwies sich als umso höher, je schlechter die Schlafqualität bereits vor dem Ausstieg war.

An der Studie haben 55 ehemalige US-Soldaten teilgenommen, die den Versuch unternommen haben, ihren Cannabiskonsum ohne professionelle Unterstützung einzustellen. Vor dem Ausstieg mussten die Versuchspersonen zunächst ihre aktuelle Schlafqualität einschätzen. Eine Woche später wurden sie dazu befragt, wie gut ihnen der Ausstieg gelungen ist.

Hohes Rückfallrisiko

Die Ergebnisse machen deutlich: Generell fiel es den Teilnehmern schwer, ohne professionelle Unterstützung auf das Kiffen zu verzichten. Über 60 Prozent aller Teilnehmer wurde in der ersten Woche rückfällig. Wer bereits vor dem Ausstieg Probleme hatte mit dem Schlafen, hatte es besonders schwer. Die Betroffenen hatten in den ersten beiden Tagen nach dem Ausstieg ein etwa doppelt so hohes Rückfallrisiko.

Einschränkend weist das Forschungsteam jedoch daraufhin, dass nur Männer an der Studie teilgenommen haben und es sich bei den ehemaligen Soldaten um eine sehr spezifische Gruppe handelt, die möglicherweise zu einem stärkeren Suchtverhalten neigt als die Allgemeinbevölkerung.

Dennoch zeigt die Studie auf, wie wichtig das Thema Schlafprobleme beim Ausstieg aus dem Cannabiskonsum ist. Das Forschungsteam schlussfolgert, dass sich die Erfolgschancen für einen Cannabisentzug möglicherweise allein dadurch erhöhen lassen, wenn der Schlafqualität mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. So könnten bereits im Vorfeld eines Entzugs gezielte Maßnahmen getroffen werden, um die Schlafqualität zu verbessern.

Quelle:
Babson, K. A., Tyler Boden, M., Harris, A. H., Stickle, T. R., Bonn-Miller, M. O. (2012). Poor sleep quality as a risk factor for lapse following a cannabis quit attempt. Journal of Substance Abuse Treatment, 44 (4), 438-443.

1 Kommentar

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Sebapap, 21. Mai 2013 10:11 Uhr
Ich kann das bei mir persöhnlich nicht bestätigen. In den Phasen, wenn ich Pausen mache, gehe ich sogar eher früher ins Bett, wohingegen ich mit Konsum Abends oft nicht ins Bett finde, auch wenn ich am nächsten Morgen früh raus muss!!!

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