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Drugcom: Archiv: Rauchen verschlimmert Kater

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News-Archiv


Archiv Jahr 2013


27.12.2013

Rauchen verschlimmert Kater

An Sylvester ist es wieder soweit. Am letzten Tag des Jahres werden viele Menschen vermutlich ausgiebig Alkohol trinken. Die Rechnung auf derartige Trinkgelage folgt meist prompt in Form eines ausgewachsenen Katers. Wer zudem noch raucht, bei dem kann es besonders dicke kommen, wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat.

Mann liegt bauwärts schlapp auf einem Sofa

Bild: prokop / photocase.com

Der Schädel brummt, man fühlt sich elendig. Zuviel Alkohol macht sich als Kater bemerkbar. Grundsätzlich spielt es dabei keine Rolle, ob das sprichwörtliche letzte Bier schlecht war oder man „durcheinander“ getrunken hat. Entscheidend ist vor allem die Menge. Denn der Körper kann nur eine kleine Menge Alkohol einigermaßen folgenlos verdauen.

Nicht alle Menschen reagieren im gleichen Maße. Manche bekommen einen Kater, andere nicht, obwohl sie die gleiche Menge Alkohol getrunken haben. Über die genauen Gründe hierfür herrscht noch Unklarheit. Eine aktuelle Studie weist nun daraufhin, dass gleichzeitiges Zigarettenrauchen hierbei eine Rolle spielen könnte.

Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat den Zusammenhang in einem Längsschnitt untersucht. 113 Studentinnen und Studenten mussten acht Wochen lang in einem Online-Tagebuch dokumentieren, wie viel sie am Vortag getrunken und wie viele Zigaretten sie geraucht haben. Die Auswertung ergab, dass der Kater umso stärker war, je mehr die Person geraucht hatte. Dieser Effekt kam aber erst dann zum Tragen, wenn auch tatsächlich Rauschtrinken vorlag.

Die Autorinnen und Autoren der Studie betonen, dass der katerverschärfende Effekt durch das Rauchen unabhängig war von der persönlichen Neigung für einen Kater. Auch bei den Studierenden, die eher weniger unter einem Kater zu leiden haben, nahmen die Symptome zu, wenn sie gleichzeitig geraucht hatten.

Während der Kater aber nur eine vorrübergehende Beeinträchtigung darstellt, sind mit dem Rauschtrinken noch weit riskantere Folgen verbunden. Wer feiert bis der Arzt kommt, riskiert nicht nur eine lebensgefährliche Alkoholvergiftung, auch die Unfallgefahr ist um ein Vielfaches erhöht. Häufiges Rauschtrinken kann bei jungen Menschen zudem bleibende Hirnschäden nach sich ziehen.

Quelle:
Jackson, K. M., Rohsenow, D., Piasecki, T. M., Howland, J. & Richardson, A. E. (2013). Role of Tobacco Smoking in Hangover Symptoms Among University Students. J Stud. Alcohol Drugs, 74, 41-49.

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