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Drugcom: Archiv: 23-fach höheres Crashrisiko

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News-Archiv


Archiv Jahr 2014


05.09.2014

23-fach höheres Crashrisiko

Oft sind es nur Sekundenbruchteile, die den Unterschied machen zwischen einem fatalem Verkehrsunfall und „gerade noch gut gegangen“. Der Einfluss von psychoaktiven Substanzen kann diesen Unterschied ausmachen wie in einer aktuellen Studie nachgewiesen wurde.

Zerbeultes Auto

Bild: © istock.com / ollo

Der Aufwand für diese Studie muss immens gewesen sein. Über die gesamten USA verteilt wurden insgesamt 300 Verkehrskontrollen durchgeführt. Die meisten davon fanden freitags und samstags in der Nacht zwischen 22:00 und 3:00 Uhr statt. Rund 11.000 Fahrerinnen und Fahrer wurden nach dem Zufallsprinzip von der Polizei herausgewunken. 71 Prozent von ihnen gaben einem Interviewerteam freiwillig und anonym Auskunft über ihr Konsumverhalten. Gegen eine Aufwandsentschädigung haben die Fahrerinnen und Fahrer noch Speichel- und Blutproben abgegeben und in einen Alkoholtester gepustet.

Die im Straßenverkehr Befragten dienten als Kontrollpersonen für eine so genannte Fall-Kontroll-Studie. Die Gruppe der „Fälle“ bildeten 737 Personen, die im gleichen Befragungszeitfenster einen schweren Verkehrsunfall hatten. Durch den Vergleich der beiden Gruppen sollte ermittelt werden, in welchem Maße Alkohol und andere Drogen die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall erhöhen.

Wie zu erwarten war, ergab sich ein zum Teil deutlich erhöhtes Crashrisiko, wenn psychoaktive Substanzen bei der Fahrerin oder dem Fahrer nachgewiesen wurden. Unter dem Einfluss von illegalen Drogen und Medikamenten war das Crashrisiko etwa doppelt so hoch, wie unter nüchternen Bedingungen. Das größte Risiko war mit dem Konsum beruhigender Medikamente verbunden, gefolgt von Stimulanzien, Opiaten und Marihuana.

Exponentiell erhöhtes Risiko durch Alkohol

Das höchste Risiko ging aber ganz klar von Alkohol aus. Im Schnitt wurde ein 13-fach erhöhtes Unfallrisiko ermittelt, wenn die Fahrerin oder der Fahrer Alkohol im Blut hatten. Das Verhältnis zwischen dem Alkoholpegel und dem Unfallrisiko war exponentiell. Das bedeutet: Das Crashrisiko steigt nicht gleichförmig mit der getrunkenen Menge an, sondern vervielfacht sich mit jedem Glas Alkohol. Das höchste Risiko wurde ermittelt, wenn Alkohol und Drogen gleichzeitig im Spiel waren. Dann ergab sich ein 23-fach erhöhtes Crashrisiko.

Deutlich wurde, dass sowohl illegale Drogen wie Cannabis und Stimulanzien als auch psychoaktive Medikamente wie Antidepressiva oder Beruhigungsmittel bedeutsam das Crashrisiko erhöhen. Das Risiko, im entscheidenden Augenblick zu langsam zu reagieren oder fahrlässig zu handeln, steigt jedoch vor allem unter dem Einfluss von Alkohol. Insbesondere die Kombination von Alkohol und anderen psychoaktiven Substanzen ist mit einem extrem hohen Crashrisiko verbunden.

Quellen:

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