Drugcom: Aktuelles: Erhöhtes Risiko für Drogenkonsum bei traumatischen Kindheitserfahrungen

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01.07.2016

Erhöhtes Risiko für Drogenkonsum bei traumatischen Kindheitserfahrungen

Die Kindheit ist eine sensible Phase. Traumatische Erfahrungen in diesem Lebensabschnitt können langfristig negative Folgen für die Betroffenen nach sich ziehen. Eine US-Studie zeigt auf, dass dem Drogenkonsum Jugendlicher oftmals traumatische Erlebnisse in der Kindheit vorausgehen.

Junge Frau hockt mit Rücken an der Wand im Dunkeln

Bild: Photographee.eu / Fotolia.com

Viel Forschung wird zu der Frage betrieben, wie riskant Drogenkonsum für Jugendliche ist. Doch was dabei nicht vergessen werden darf: Wenn Jugendliche sich in Drogen flüchten, haben sie vermutlich ihre Gründe hierfür. Eine Studie aus den USA hat in einer Befragung von rund 10.000 Jugendlichen zeigen können, dass der seelische Schmerz traumatischer Kindheitserfahrungen das Risiko erhöht, Drogen zu konsumieren.

Vermehrter Konsum von Drogen und Medikamenten

„Missbrauch und häusliche Gewalt sind besonders schädlich für Kinder und erhöhen das Risiko für alle Arten von Drogenkonsum als Jugendliche“, erklärt die Leiterin der Studie Hannah Carliner. Das Forschungsteam konnte einen Zusammenhang aufzeigen zwischen Missbrauchserfahrungen und dem Konsum von Drogen wie Cannabis und Kokain sowie dem Mischkonsum von Drogen und dem Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Darüber hinaus können auch Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen und schwere Erkrankungen in der Kindheit traumatische Erfahrungen erzeugen. Laut den Ergebnissen können derartige Erlebnisse ebenfalls die Wahrscheinlichkeit für späteren Drogenkonsum erhöhen. Insgesamt zeigte sich eine Dosis-Beziehung: Je mehr traumatische Erlebnisse Jugendliche vor dem Alter von 11 Jahren hatten, desto stärker war ihr Drogenkonsum ausgeprägt.

Risiko drogenkonsumierende Eltern

Jugendliche, deren Eltern selbst Drogen konsumieren, weisen ebenfalls eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für den Konsum von Cannabis und andere Drogen auf. Einerseits bestehe nach Angaben des Forschungsteams die Gefahr, dass drogenkonsumierende Eltern ihre Kinder vernachlässigen, andererseits würden die Kinder am Vorbild ihrer Eltern lernen, Drogen für die vermeintliche „Lösung“ von Problemen einzusetzen.

Nach Einschätzung von Hannah Carliner sollte die Behandlung von Drogensucht bei Jugendlichen vor allem darauf abzielen, die psychologischen Schäden, die durch traumatische Erfahrungen in der Kindheit verursacht werden, zu behandeln. Betroffene Jugendliche sollten lernen, weniger schädliche Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit traumatischen Erlebnissen umzugehen.

Quellen:

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