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 HomeTopthema > Topthema vom März 2008

Topthema

Check your drinking!

März 2008

Starke Zunahme an Alkohohlvergiftung

„Trinken bis der Arzt kommt“, das ist für 19.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Jahre 2006 zur bitteren Wirklichkeit geworden. Laut den Angaben des Statistischen Bundesamts sind 2006 im Vergleich zu 1995 rund 100 Prozent mehr junge Menschen im Alter von 10 bis 20 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die meisten davon sind männlich und waren zum Zeitpunkt der Einlieferung zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Eine Zunahme des Alkoholkonsums unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bescheinigen auch jüngste repräsentative Untersuchungen. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung steigt der pro Kopf Verbrauch unter den 12- bis 17-Jährigen seit 2005 wieder an. Zuvor hatte die Steuererhöhung auf spirituosenhaltige Alkopops ihre Wirkung gezeigt und zu einer Abnahme des Alkoholkonsums geführt. Doch seit die Alkoholindustrie verstärkt Bier- und Weinmixgetränke vermarktet, steigt der „Pegel“ bei Jugendlichen wieder.

Risiken werden unterschätzt

Offenbar werden die Risiken des Alkoholkonsums - speziell des Rauschtrinkens - von vielen jungen Menschen unterschätzt oder ignoriert. Denn das perfide am Alkohol ist, dass die Folgen erhöhten Alkoholkonsums oft erst Jahre später zutage treten. Erst kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die Hinweise darauf gefunden hat, dass es bei häufigem Rauschtrinken zu einer verlangsamten Hirnentwicklung kommt (Meldung vom 27.12.2007). Eine Studie hat zudem festgestellt, dass jugendliche Rauschtrinker eine um 60 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, später alkoholabhängig zu werden, als diejenigen, die in jungen Jahren moderat Alkohol getrunken haben.

Teste dich!

Das Trinkverhalten in jungen Jahren hat demnach einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Alkohol später zum Problem wird oder nicht. Der Selbsttest „check your drinking“ wurde dafür entwickelt, individuelle Rückmeldungen auf das aktuelle Trinkverhalten zu erstellen und um Hinweise darauf zu geben, worauf beim Alkoholtrinken zu achten ist. Denn risikoarmes Alkoholtrinken will gelernt sein.

zum Selbsttest „check your drinking“

 

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