1. Sprung zur Servicenavigation
  2. Sprung zur Hauptnavigation
  3. Sprung zur Suche
  4. Sprung zum Inhalt
  5. Sprung zum Footer

 HomeTopthema > Topthema vom Januar 2005

Topthema

Drogenberatung für Cannabiskonsumierende

Januar 2005

Sicherlich haben die meisten Cannabiskonsumenten keine oder nur geringe Probleme mit ihrem Konsum. Doch viele von denen, die täglich ein- oder mehrmals kiffen, haben bereits Folgeprobleme erlitten oder haben eine psychische Abhängigkeit entwickelt. Dies weiß man aus repräsentativen Befragungen, in denen speziell das Thema Substanzabhängigkeit untersucht wurde.

Schätzungen zufolge wird der Anteil der Cannabiskonsumenten unter den Beratungssuchenden in Zukunft noch steigen. Dieser Trend macht sich auch in den Angeboten von Drogenberatungsstellen deutlich, die verstärkt an Cannabiskonsumenten ausgerichtet werden.

Ganz wichtig ist natürlich, dass Konsumenten und Konsumentinnen sich möglichst frühzeitig mit einem möglicherweise problematischen Konsum auseinandersetzen. Besonders diejenigen, die täglich oder sogar mehrmals täglich kiffen, sollten ihren Konsum hinterfragen.

Wenn du das Gefühl hast, deinen Konsum von Cannabis nicht mehr im Griff zu haben, hast du die Möglichkeit, dir online oder in einer Beratungsstelle vor Ort fachkundig helfen zu lassen. Du schilderst dem Berater oder der Beraterin deine Probleme und ihr sprecht darüber, wie du deinen Konsum wieder unter Kontrolle bekommen kannst und was dir dabei hilft. Ihr werdet über Lösungsmöglichkeiten sprechen und gegebenenfalls werdet ihr weiterführende Hilfsmöglichkeiten erörtern. Beratungsstellen sind auch Anlaufstellen für Freunde und Angehörige.

Falls du dir noch nicht sicher bist, ob du den Schritt in eine Beratungsstelle „wagen“ sollst, so hast du auch die Möglichkeit, dich online beraten zu lassen. So wurde auf drugcom.de ein spezielles Beratungsprogramm für Cannabiskonsumenten - quit the shit - eingerichtet. Es ersetzt keine Vor-Ort-Drogenberatung, kann aber ein erster Anlauf sein, sich mit professioneller Unterstützung intensiver mit dem eigenen Konsum auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen unter den FAQs zu „Beratung und Therapie“

Noch Fragen? Diese kannst du an die E-Mailberatung oder Online-Beratung von drugcom.de richten oder dich unter quit the shit informieren.

Quelle:

Simon, R., Sonntag, D., Bühringer, G. & Kraus, L. (2004). Cannabisbezogene Störungen: Umfang, Behandlungsbedarf und Behandlungsangebot in Deutschland. Ergebnisbericht des IFT. Download hier

 

Kommentare

Um Kommentare schreiben zu können, muss du dich anmelden oder registrieren.


Frühere Topthemen


Archiv früherer Topthemen