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Drugcom: Topthema: Der kleine Kick am Morgen

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Topthema

Der kleine Kick am Morgen

Mai 2007

Für viele Menschen beginnt der Tag nicht nach dem Aufstehen, sondern erst nach einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee. Schuld daran ist das im Kaffee enthaltene Koffein. Die anregende Wirkung des Koffeins hilft uns morgens in den Tag zu kommen und abends beim Feiern fit zu bleiben. Letzteres auch in Form von so genannten Energy Drinks, denen künstlich Koffein zugegeben wird. Dann allerdings mit einer Extraportion Zucker.

Insekten mögen kein Koffein

Pflanzen, die Koffein enthalten, nutzen die giftige Wirkung des Koffeins als ein natürliches Insektizid. Es hält Insekten davon abhalten, an der Pflanze zu knabbern. Es gibt mehrere Pflanzen, die sich auf diese Weise gegen kleine Krabbeltiere zur Wehr setzen. Außer im Kaffee-Strauch ist Koffein auch in Guarana, Tee, in der Kolanuss, aber auch in der Kakaobohne und im Mate-Strauch enthalten. Je nach Pflanzenart wird das Koffein unterschiedlich bezeichnet. So versteht man unter Guaranin, Thein oder Matein nichts anderes als Koffein.

Wenn das Herz schneller schlägt

Die anregende Wirkung des Koffeins lässt sich auf die Hemmung eines bestimmten Botenstoffes im Gehirn zurückführen, dem Adenosin. Es macht müde und entsteht, wenn der Körper lange arbeiten muss. Je länger und härter er arbeitet, desto mehr Adenosin wird freigesetzt. Koffein blockiert die Andockstellen an den Nervenenden für diesen Botenstoff. Das Herz pumpt schneller und der Blutdruck steigt an. Dies führt dazu, dass die Wachsamkeit erhöht und das Konzentrationsvermögen verbessert wird.

Zuviel Kaffee kann aber auch zu Magenbeschwerden, Unruhezuständen und Kopfschmerzen führen. Theoretisch kann Koffein auch zum Tode führen. Die tödliche Dosis liegt bei einem Erwachsenen bei etwa 10 Gramm reinem Koffein. Allerdings dürfte es schwierig sein, diese Dosis mit Kaffee zu erreichen. Ungefähr 125 Tassen Kaffee müssten in kürzester Zeit getrunken werden.

Toleranzentwicklung bei Gewohnheitstrinkern

Die positiven Effekte nehmen jedoch ab, je stärker eine Person an Koffein gewöhnt ist. Eine Studie der Universität Bristol konnte zeigen, dass bei gewohnheitsmäßigem Koffeinkonsum die Einnahme von Koffein nicht mehr zu Leistungssteigerungen führt. Durch den Koffeinentzug - der während des Schlafens entsteht - wird die Wachheit und die Leistungsfähigkeit herabgesetzt. Die ursprüngliche Dosis Kaffee reicht da nicht mehr aus, um für den kleinen Kick am Morgen zu sorgen. Sie kann nur noch den Entzug lindern. Der Körper hat sich an die Wirkung gewöhnt. Man spricht hier von einer Toleranzentwicklung.

Energy Drinks

Durch künstliche Zugabe enthalten auch die so genannten Energy Drinks Koffein. Das verwendete Koffein stammt entweder aus Kaffeebohnen oder aus Guarana. Im Schnitt sind 140 mg Koffein pro Liter in Energy Drinks enthalten. Eine Dose entspricht somit in etwa einer Tasse Kaffee. Davon wachsen zwar keine Flügel, aber möglicherweise der Bauchumfang. Denn abgesehen vom Wasser ist nicht Koffein, sondern Zucker der Hauptbestandteil von Energy Drinks: Bis zu 11 Würfelzucker kann eine Dose (meist 250 ml) enthalten.

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