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Drugcom: Topthema: Trainspotting, Lammbock & Co

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Topthema

Trainspotting, Lammbock & Co

November 2004

Das Thema „Drogen in Spielfilmen“ ist nicht erst seit Christiane F. oder Trainspotting umstritten. Dabei werden immer wieder Befürchtungen geäußert, dass derartige Filme zum Gebrauch von Rauschmitteln anregen könnten.

Drogen in Spielfilmen

Drogen im Spielfilm kennt man seit es Spielfilme gibt. Bereits 1894 wurde der erste amerikanische Drogenfilm Chinese Opium Den (Opium Joint) von W. K. Laurie Dickson produziert. Im Zentrum aller frühen Drogenfilme stand die Droge Opium. Die Wirkungen des Opiums bot den Regisseuren Anlass für optische Effekte und die Darstellung melodramatischer Geschichten voller Leidenschaft und Grenzerfahrungen. Drogenfilme dienten zunächst ausschließlich zur Unterhaltung. Erst später wurden Drogenfilme produziert, die eine aufklärende oder abschreckende Wirkung haben sollen (wie z. B. Christiane F., 1981).

Mit der zunehmenden Verbreitung des Drogenkonsums hat sich auch die Darstellung von Drogenkonsum und den konsumierenden Akteuren im Film verändert. Besonders seit den 1990er Jahren werden Filme produziert, die Drogen- und vor allem Marihuana-Konsum nicht mehr ausschließlich mit negativen Konsequenzen, sondern vielmehr mit Heiterkeit, Entspannung und „coolen“ Charakteren in Beziehung setzen (z. B. Grasgeflüster, 2000; Lammbock, 2001). Das bringt ihnen oft die Kritik ein, Drogen zu verherrlichen.

Unterschiedliche Wahrnehmung

Wie ein Film auf den Einzelnen wirkt, ist jedoch abhängig von vielen verschiedenen Faktoren, wie z. B. Alter, Geschlecht, Bildung, Persönlichkeitsmerkmale oder die Stimmung, in der man sich gerade befindet. Es gibt keine feste Wirkung von Filmen, sondern immer ein Zusammenspiel von dem gezeigtem Film und dem Publikum, oder anders gesagt: Der Film entsteht im Kopf und nicht für alle gleich interpretierbar bereits auf der Leinwand.

Ob kiffende Darsteller oder Ecstasy konsumierende Raver (Groove - 130 bpm, 2000) für den Einzelnen zum Vorbild werden, kann somit nicht ausgeschlossen werden, muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.

Quelle:

Sabine Goette & Renate Röllecke (2004). Illegale Drogen in populären Spielfilmen. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Bestellung und Download unter www.bzga.de

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