Drugcom: Cannabis und Straßenverkehr

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Cannabis und Straßenverkehr

Bekifft am Steuer zu sitzen ist nicht nur riskant, sondern auch teuer - wenn man erwischt wird. Dani ist erwischt worden und hat ihren Führerschein verloren. Um ihn wieder zu erlangen, muss sie eine medizinisch-psychologische Untersuchung bestehen. Doch die ist mit hohen Kosten verbunden.

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Transkription:

Intro: Das anfänglich schwarze Bild schrumpft von außen nach innen, daraus werden die Umrisse des drugcom-Logos sichtbar, das schließlich in der Mitte des Bildes verharrt. Der Schriftzug „drugcom.de“ baut sich per Animation auf, darunter erscheint „check yourself“, untermalt von Geräuschen und sphärischer Hintergrundmusik. Im Hintergrund ist eine Glasscheibe zu sehen, die eine gefrorene Oberfläche zu haben scheint, schwach von einer undefinierbaren Lichtquelle durchleuchtet. Dann wird der Hintergrund weiß, während das drugcom-Logo in der Bildmitte stehen bleibt. Anschließend wird das Bild erst schwarz, man hört, wie ein Feuerzeug dreimal gezündet wird. Es kommt eine typische Wasserpfeife, eine „Bong“, ins Bild. Eine Hand hält das brennende Feuerzeug an den mit Tabak oder Cannabis gefüllten Kopf der Wasserpfeife. Rauch steigt auf, der Titel „Cannabis und Straßenverkehr“ erscheint.

Beschreibung: Man sieht eine Frau mit Zopf und einem Tattoo auf dem Hinterkopf, die in einem kleinen Laden Waren sortiert und anschließend eine Kiste in einen Lieferwagen trägt.

Frau (aus dem Off): „Ich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer. Der Führerschein bedeutet für mich wirtschaftliche Unabhängigkeit.“

Beschreibung: Die Frau sitzt im Laden und spricht in Richtung Kamera, vom Zuschauer aus betrachtet nach rechts.

Frau: „Ich will meinen Führerschein unbedingt wieder haben.“

Beschreibung: Die Kamera schwenkt über die tätowierten Arme der Frau. Anschließend spricht sie in Richtung Kamera. Der Schriftzug „Dani G. (41 Jahre), hat mit elf Jahren angefangen zu kiffen“ wird eingeblendet.

Dani: „Ich war kein Komakiffer, der sich ständig ins Aus geschossen hatte, sondern ich war eher der Pegelkiffer, der schön morgens mit der ersten Pfeife angefangen hat, ganz gemütlich in den Tag reinzustarten.“

Beschreibung: Die Kamera nimmt aus der Perspektive eines Autofahrers auf. Das Auto fährt gerade auf die Autobahn. Ein Polizeiauto fährt vor, mit der Anweisung ‚Bitte folgen‘ auf einem Laufband auf dem Dach.

Dani (aus dem Off): „Ja, ich bin bekifft Auto gefahren. Ich kam aus Hamburg, hab ‘ne Freundin von mir abgeholt. Wir sind auf die Autobahn gefahren. Gerade rauf auf die Autobahn, schon schwupp hatte ich die Polizei vor mir. Ich dachte, das kann doch nicht sein, du kannst doch nicht zu schnell gefahren sein. Und lalülala ‚Bitte folgen‘.“

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen.

Dani: „Nächster Rastplatz: ‚Schönen guten Tag, haben sie Drogen genommen?‘ Ich denke, mittags um 12? Fragen die nicht erst nach Alkohol? Nein: ‚Haben sie Drogen genommen?‘.“

Beschreibung: Es folgen kurze Schnitte, in denen ein Polizist mit einer kleinen Stablampe in die Kamera leuchtet. Jemand zieht sich Einmalhandschuhe über. Ein Becher wird aus einem Koffer entnommen, im Hintergrund sind Tütchen zu sehen, auf denen ‚Drug-Screen‘ steht.

Dani (aus dem Off): „Ausgestiegen, schön so diese ganzen Sachen: Reaktionstest, in die Augen geguckt und dem kam das gleich so vor, als wären meine Augen zu langsam. ‚Würden sie denn eine Urinkontrolle abgeben?‘.“

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen.

Dani: „Logisch, kein Problem, war ja schon ein paar Stunden her, der findet bestimmt nichts. Gebe Urinkontrolle ab, Streifen rein, positiv.“

Beschreibung: Schwarzblende, dann sieht man zunächst nur die Beine von einem jungen Mann. Dann Schnitt in die Vogelperspektive, aus der man sieht, wie der Mann in ein Auto steigt.

Mann (aus dem Off): „Ich dachte so, ich bin ein Super-Glückspilz, mir passiert so was nicht, ich kenne die super Geheimwege.“

Beschreibung: Der durch starke Unterbelichtung unkenntlich gemachte Mann ist in Nahaufnahme zu sehen. Nur der Hintergrund ist scharf. Der Schriftzug „Markus S. (29 Jahre), studiert Biochemie“ wird eingeblendet.

Markus: „Also ich war irgendwie schon immer überzeugt, dass mir nichts passiert.“

Beschreibung: Markus fährt Auto, man sieht ihn von hinten. Kurze Schnittfolge von seinen Händen am Steuer und am Schaltknauf. Die Kamera nimmt Bilder durch die Windschutzscheibe auf. Die Fahrt wird plötzlich immer schneller, bis alles in weiß übergeht.

Markus (aus dem Off): „Das war irgendwie aufregend, weil es was anderes war. Das war so ein intensives Gefühl beim Autofahren, und ja die Farben, die Ampeln waren extrem bunt. Ich dachte, ich habe extreme Kontrolle über das Auto, habe mich fast eins gefühlt mit dem Auto. Das fand ich toll.“

Beschreibung: Markus, durch Unterbelichtung unkenntlich gemacht, spricht in Richtung Kamera. Anschließend sieht man ihn auf einem Balkon stehen und in den begrünten Innenhof schauen.

Markus: „Gerade an Tagen, an denen es mir ziemlich schlecht ging, da habe ich das wirklich sehr stark gemerkt. Sobald ich gekifft habe, sind der ganze Druck und die ganzen Lasten einfach von mir abgefallen. Ich konnte das ignorieren. Das war natürlich ein Teufelskreis.“

Beschreibung: Dani sitzt in ihrer Werkstatt an einer Nähmaschine.

Dani (aus dem Off): Ich hab direkt, zwei Tage nachdem sie mich rausgeholt haben, aufgehört zu kiffen.

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen.

Dani: „Ich bin dann aber einen Monat durch die Hölle gegangen. Ich hätte nie geglaubt, dass Cannabis entziehen so eine psychische und physische Hölle sein kann.“

Beschreibung: Aufnahmen von Dani in ihrem Laden.

Dani (aus dem Off): „Also bei meiner ersten MPU im letzten Jahr habe ich noch Stein und Bein geschworen, ich hätte nicht viel gekifft.“

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen. Der Schriftzug „Dani G., ist bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) durchgefallen“ wird eingeblendet.

Dani: „Ich habe halt einfach das Blaue vom Himmel runtergelogen und das einem Psychologen versucht klar zu machen und wurde natürlich ertappt.“

Beschreibung: Jemand kommt die Treppe herunter. Anschließend sieht man einen Mann vor der Kamera sprechen, der Schriftzug „Arndt Himmelreich, Verkehrstherapeut“ wird eingeblendet.

Himmelreich: „Die MPU wird oft unterschätzt. Es ist sehr schwierig, sie zu bestehen. Da ist ein Arzt, der genau guckt, ob ich sechs bis 12 Monate Drogenfreiheit nachweisen kann. Aber eben auch ein psychologischer Gutachter, der sich die Veränderungen in der Persönlichkeit anguckt.“

Beschreibung: Es ist Nacht. Man sieht aus einem fahrenden Auto in den linken Außenspiegel, in dem ein Polizeiauto zu sehen ist. Ein Polizist schwenkt eine rote Kelle, die zum Anhalten auffordert.

Markus (aus dem Off): „Ich stand total unter Schock. Ich dachte natürlich ‚Scheiße, jetzt bist du dran‘. Ich hatte dann aber irgendwie noch die Hoffnung, dass sie es nicht rauskriegen. Und irgendwie habe ich mich ein bisschen daran festgeklammert, dass es auch dieses Mal gutgehen könnte.“

Beschreibung: Markus, durch Unterbelichtung unkenntlich gemacht, spricht in Richtung Kamera.

Markus: „Aber es war klar, der Schnelltest hatte angeschlagen, und nach zwei Monaten musste ich den Führerschein abgeben.“

Beschreibung: Auf einer Wiese sind mehrere kleine Betonquader zu sehen. Markus, den man nur von hinten sieht, setzt sich abwechselnd auf verschiedene Quader.

Markus (aus dem Off): „Dann habe ich bei der Verkehrstherapie angerufen, bin da regelmäßig hingegangen, um eben wirklich der Sache auf den Grund zu kommen.“

Beschreibung: Markus, durch Unterbelichtung unkenntlich gemacht, spricht in Richtung Kamera.

Markus: „Insgesamt haben mich der Entzug und das Wiedererlangen des Führerscheins 7000 Euro gekostet.“

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen. Der Schriftzug „Dani G. (41 Jahre), steht kurz vor ihrer zweiten MPU“ wird eingeblendet.

Dani: „Ich würde sagen, wenn ich jetzt durch die MPU durch bin, hoffentlich, habe ich bestimmt 5000 Euro investiert.“

Beschreibung: Dani sitzt auf einer Bank vor ihrem kleinen Laden, mit einem Hund auf dem Schoß.

Dani (aus dem Off): „Es ist nicht eine Pflichterfüllung, zu der ich hingehe und sage, das mache ich nur, um meinen Führerschein wieder zu bekommen, sondern heute hilft es mir, heute arbeite ich unheimlich viel damit auch auf.“

Beschreibung: Man sieht Dani wieder in ihrem Laden in Richtung Kamera sprechen.

Dani: „Ich brauche manchmal so den Tritt von außen.“

Beschreibung: Kurze Schnitte von Markus, der in einem Buch blättert. Dann spricht er wieder in Richtung Kamera, allerdings durch Unterbelichtung unkenntlich gemacht.

Markus: „Als ich dann hingegangen bin zur Behörde und das abgegeben habe, da war ich schon wahnsinnig stolz, dass ich das geschafft habe. Und dann meinen Führerschein einfach wieder in der Hand zu halten und fahren zu dürfen, das war echt super.“

Outro: Es erscheint die gefrorene Glasscheibe wie im Intro. Der Hintergrund wird weiß und das drugcom-Logo erscheint.

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