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Drogenlexikon
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Additive
In Zusammenhang mit der Herstellung von Zigaretten bezeichnet der Begriff Additive Zusatzstoffe, die bei der Tabakverarbeitung hinzugefügt werden. Additive dienen dazu, den Geschmack und die Qualität einer Zigarettensorte zu beeinflussen und auf ein einheitliches Niveau zu bringen. In den meisten Zigaretten wird beispielsweise Zucker verarbeitet, um den rauen Geschmack des Tabakrauchs zu mildern. Kritiker wenden hierzu ein, dass die Tabakindustrie dadurch vor allem den Rauchanfängern den Einstieg erleichtern will. Als sicher gilt, dass viele Additive dazu dienen, das Rauchen verträglicher zu machen und die Wirkung von Nikotin zu erhöhen, was zu einer stärkeren Verbreitung des Tabakrauchens führt.
Über 600 Substanzen sind als Additive in der Europäischen Union zugelassen. Es existieren allerdings keine gesicherten Erkenntnisse darüber, welche gesundheitlichen Folgen beim Verglimmen dieser Stoffe entstehen. Bekannt ist jedoch, dass der Tabakrauch jede Menge Schadstoffe beinhaltet, von denen mehr als 40 krebserzeugend sind.
Weitere Informationen:
Liste der Zusatzstoffe (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
Factsheet des Deutschen Krebsforschungszentrums (pdf, 73 kB)
Weiteres zum Thema auf drugcom.de
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