Gehirnentwicklung

Ein Neugeborenes kommt schon mit rund 100 Milliarden Nervenzellen auf die Welt, das sind in etwa genauso viele wie bei Erwachsenen. In den ersten Lebensjahren bildet sich vor allem die weiße Substanz aus, das sind die Nervenfasern, die Verbindungen zwischen den Nervenzellen herstellen. Die weiße Farbe rührt von der so genannten Myelinscheide her, die eine Art Isolierschicht um die Fasern herum bildet. Je stärker die Nerven isoliert sind, umso besser werden Nervenimpulse übertragen.

Gehirnentwicklung bis ins frühe Erwachsenenalter

Lange Zeit nahm man an, dass die Gehirnreifung in der Kindheit weitestgehend abgeschlossen wird. Die Wissenschaft hat nun mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) herausfinden können, dass kurz vor der Pubertät das Wachstum der grauen Substanz nochmals einen Schub erfährt. Als graue Substanz wird die äußerste Hirnrinde, der Cortex, bezeichnet. In der Pubertät läuft die Gehirnentwicklung dann auf Hochtouren, denn es werden eine Vielzahl an Verschaltungen zwischen den Hirnarealen aufgebaut, also Nervenbahnen und Synapsen. Die graue Substanz nimmt in diesem Prozess wieder etwas ab, die Hirnrinde wird dünner. Im Resultat funktioniert das Gehirn schließlich aber effektiver. Dieser Prozess dauert bis ins frühe Erwachsenenalter an.

Gehirn weniger effektiv durch Drogen

Drogen wie Alkohol, Cannabis oder Ecstasy können in der sensiblen Entwicklungsphase der Gehirnreifung nachhaltig Schaden anrichten. Studien haben aufzeigen können, dass der Konsum dieser Substanzen das Gehirn beim Aufbau von Verschaltungen stört, so dass sich eine weniger effektive Struktur herausbildet. Dies kann sich langfristig negativ auf viele kognitive Bereiche wie die Lernfähigkeit oder das Gedächtnis auswirken. Früher Alkoholkonsum erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Depressionen und einer Alkoholabhängigkeit.

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