Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 20 Jahre,
Konsumort: Großveranstaltung

Grund: Ich hatte meine Abschlussprüfung und wollte mich daraufhin bei einem Festival mal richtig abschießen! Positive Erfahrungen: Es ist ein lustiger Tag geworden. Aus der Kombination von Alkohol und Gras haben sich keine tollen Erfahrungen gebildet! Wäre ich nur besoffen oder nur bekifft gewesen, wäre es wahrscheinlich genauso lustig geworden.

Negative Erfahrungen:

Ich fühlte mich am nächsten Morgen superschlapp. Ich habe dann auch gekotzt und war kreidebleich, wie man mir sagte. Das habe ich normalerweise bei normalem Alkoholkonsum nicht. Aber das war auch eine extreme Nacht!


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius

Aus besonderem Anlass (Abschlussprüfung) einen lustigen Tag zu erleben, soll auch ohne Alkohol und Drogen möglich sein. Von daher ist für uns nicht nachvollziehbar, dass ein gutes Fest „nur“ mit Alkohol oder Cannabis funktionieren kann. Sich „abzuschießen“, verhindert in der Regel jedes Lustempfinden, denn an solchem Tag bekommt man gar nichts Lustiges mehr mit. Wie gut also, dass sich der bekennende Konsument nicht gänzlich „abgeschossen“ hat, sonst wären Übelkeit und Erbrechen am nächsten Tag noch weniger erträglich gewesen.

Auswirkungen dieser Art sind am ehesten auf die hohe Kreislaufbelastung durch Mischkonsum von Cannabis und Alkohol zurückzuführen. Bereits alleiniger Alkoholkonsum kann den Kreislauf stark belasten.

Eine Kombination von Alkohol und Cannabis lehnen viele unserer Patienten in der Drogenambulanz ab, da der Kontrollverlust stärker ist als beim Konsum der jeweiligen Einzelsubstanz. Kontrollverlust kann sich in starken Aggressionen oder in Teilnahmslosigkeit äußern. Andere Patienten berichten von Kreislaufstörungen, die ihnen jeden Spaß verderben würden.

Kommentar von Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Sowohl Alkohol als auch Cannabis wirken lockernd und entspannend. Wichtige Warnsignale des Körpers werden aber nicht mehr richtig wahrgenommen. So kann es leicht passieren, dass man zu viel innerhalb kurzer Zeit trinkt oder raucht oder Beides. Dann kann es einem schlecht werden, man kann erhebliche Kreislaufprobleme bekommen, und der Kater am nächsten Tag ist schlimmer.


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