Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Ecstasy - Speed - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

  • 1

Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 17 Jahre,
Konsumort: Club/ Disko

Ich kiffe immer nur, weil alle anderen es machen und mir es eigentlich ziemlich egal ist, ob ich jetzt was rauche oder nicht, da ich mir in dem Moment keine Gedanken um die Folgen mache. Ich rauche sowieso immer und leider auch viel zu viel, weil mir die ganzen Druffies immer Zigaretten anbieten. Teile und Speed gehören bei mir eigentlich meistens zusammen, d. h. ich nehme mir nie vorher vor: entweder das Eine oder das Andere. Im Großen und Ganzen mache ich einen gelungenen Abend nicht von den konsumierten Drogen abhängig.

Negative Erfahrungen:

Nach dem Abend haben wir noch alle Pfeife geraucht. Meistens werde ich verpeilt und bin mit meinen Gedanken noch abwesender. Ich hatte dann keinen Bock mehr und wollte Heim, weil es mir dann plötzlich sinnlos vorkam, die ganze Zeit nur rum zu sitzen und zu labern.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Tibor Harrach, Pharmazeut

Zu der 4er-Kombination von Alkohol, Cannabis, Ecstasy und Speed liegen keine Ergebnisse aus wissenschaftlich-pharmakologischen Studien vor. Der folgende Text bezieht sich ausschließlich auf die Kombination von Ecstasy und Speed (weitere Kommentare vorhanden zu: Alkohol-Speed, Alkohol-Cannabis und Cannabis-Speed).

Aus medizinischen Studien lässt sich ableiten, dass durch Speed die euphorisierenden, nicht aber die sensibilisierenden Aspekte der komplexen Ecstasy-Wirkung verstärkt werden. Sowohl Ecstasy als auch Speed führen zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, diese Wirkungen dürften sich beim Mischkonsum mindestens addieren. Obwohl eine Erhöhung der Körpertemperatur bei Mischkonsumenten im Vergleich zu Alkohol- und Cannabiskonsumenten bei Messungen im Partysetting nicht ermittelt wurde, sollten Stimulanzien-Gebraucher auf ausreichende Ruhepausen und Flüssigkeitszufuhr achten. Ecstasy und die Speed-Wirkstoffe hemmen zum Teil die sie abbauenden Enzyme. Bei gleichzeitiger Einnahme dürften sie daher ihre Blutspiegel und damit die (Neben-)Wirkungen gegenseitig erhöhen. Die Langzeitfolgen eines starken chronischen Mischkonsums sind weitgehend unklar.

Kommentar von Priv. Doz. Dr. med. Leo Hermle

Der häufige Konsum von Alkohol, Cannabis, Ecstasy und Speed ist von großem Risiko: Cannabis beeinträchtigt die Konzentrations-und Gedächtnisleistung, führt bei häufigem Konsum zu Lethargie, mieser Stimmung und Interessenlosigkeit. Durch zusätzlichen Ecstasy- und Speedkonsum wird die Stimmung zwar kurzfristig „angetörnt“, nach Abklingen der Wirkung treten dann häufiger „Katerstimmungen“ mit Erschöpfung, Ängstlichkeit und traurige Stimmung auf.

Das Risiko einer Psychose bzw. einer Depression wird bei kombiniertem Alkohol-Cannabis-Ecstasy-Speedkonsum erhöht. Durch die kombinierte Einnahme können gefährliche Komplikationen wie Herzversagen, Hirnblutungen, Krampfanfälle und Leberentzündungen entstehen: Diese sind zwar selten, sie können aber selbst bei kleiner Dosis auftreten und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Generell ist zu sagen, dass das Rauchen von Nikotin und Cannabis langfristig zu chronischer Bronchitis, zu Lungenkrebs und zu Herzkreislaufkrankheiten führt. Alle eingenommenen Drogen haben ein hohes Risiko abhängig zu werden mit Schwierigkeiten im persönlichen Umfeld (Abbrechen der Ausbildung, Verlust des Arbeitsplatzes, Abbruch von Freundschaften & Beziehungen etc).


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