Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Kokain - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 23 Jahre,
Konsumort: privater Rahmen

Alkohol und Dope kann man zu so ziemlich allem konsumieren, warum also nicht? Ich wollte ja nur ein bisschen matschig in der Birne werden. Da liegt auch schon die positive Erfahrung. Es hat Spaß gemacht, breit zu sein.

Negative Erfahrungen:

Ich mag die betäubende Wirkung von Koks nicht wirklich, besonders nicht in meinem Hals.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Bei Alkohol und Drogen wie Kokain und Cannabis überschätzt man sich, störende aber auch „sinnvolle“ Hemmungen lassen nach, und man nimmt Warnsignale des Körpers nicht richtig wahr. So kommt es auch leicht dazu, dass man zu viel von allem konsumiert. Sie haben offenbar bisher Glück gehabt, aber gerade beim Mischkonsum gibt es immer wieder mal Kreislaufprobleme und ernsthafte Zwischenfälle, besonders wenn noch körperliche Aktivität, wie z. B. langes Tanzen, hinzukommt.

Problematisch sind aber auch die langfristigen, schleichenden Wirkungen, die Sie zunächst nicht bemerken. Alkohol in Mengen schädigt das Gehirn. Aktuelle Forschungen sprechen dafür, dass auch Kokain das Gehirn auf die Dauer schädigen kann. Beim Mischkonsum könnten sich diese Effekte verstärken.

Kommentar von Tibor Harrach, Pharmazeut

Zu der 3er-Kombination von Alkohol, Cannabis und Kokain liegen nicht genügend Ergebnisse aus wissenschaftlich-pharmakologischen Studien vor. Der folgende Text bezieht sich ausschließlich auf die Kombination von Cannabis und Kokain (weitere Kommentare vorhanden zu: Alkohol-Cannabis).

Klinische Studien ergaben, dass Cannabis plus Kokain zu leicht verstärkter und verlängerter Euphorie führt. Dies geht mit einem erhöhten Blutspiegel von geschnupftem Kokain bei Personen einher, die vorher Cannabis zu sich genommen hatten. Die (additive) Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks tritt besonders unter Stressbedingungen auf und könnte für Konsumenten mit einem vorgeschädigten Herz-Kreislauf-System ein zusätzliches Risiko bedeuten.


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